MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Aktuell im MCKT

Berichte (Archiv) Termine Helfer-Einsätze

20.10.2019 - ADAC Kartslalom Bundesendlauf

Am Sonntag den 20. Oktober fand im Technik Museum Sinsheim der ADAC-Bundesendlauf im Kartslalom statt. Samuel Derr hatte sich dafür qualifiziert und belegte mit zwei Strafsekunden einen sehr guten 11. Platz.
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29.09.2019 - Südwestdeutsche ADAC Kart-Slalom-Meisterschaft

Am Sonntag den 29. September fand in Linx der Endlauf zur Südwestdeutschen ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft statt. In den Klassen 1 und 2 hatten sich mit Samuel Derr und Nevio Pugliese zwei Jugendliche des MCKT qualifiziert.

Platzierungen:

K1 Samuel Derr (Platz 15, mit 8 Strafsekunden)
K2 Nevio Pugliese (Platz 3, ohne Fehler)
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29.09.2019 - Enttäuschendes ADAC Kart Masters-Finale für Phil Colin Strenge

Trotz Laufsieg keine Freude beim Nachwuchspiloten

Rennbericht von Björn Niemann (kart-magazin.de):
Hochmotiviert reiste Phil Colin Strenge am vergangenen Wochenende zum Finale des ADAC Kart Masters nach Wackersdorf. Bei den Bambini kämpfte er noch um die Vizemeisterschaft und war mit einem Sieg im ersten Finale auch auf dem besten Weg dahin – doch dann kam alles anders.
Phil Colin Strenge ist der Rookie des Jahres bei den Bambini im ADAC Kart Masters. Mit einer starken Performance mischte er von Saisonbeginn an auf den vorderen Rängen mit und gehört nun beim Finale noch zu den Favoriten auf die Vizemeisterschaft. Schon in den freien Trainings war er schnell unterwegs und überzeugte mit Spitzenzeiten.
Phil Colin Strenge gewinnt, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Das Qualifying verlief dann aber nicht wie erhofft, als sechster hatte er einen kleinen Rückstand zur Spitze. Doch in den Heats drehte er das Bild wieder. Mit schnellsten Rennrunden fuhr er nach vorne und lag im Zwischenranking am Abend auf dem starken zweiten Rang. "Ich liege hinter dem neuen Champion auf Platz zwei, damit können wir zufrieden sein", freute sich der Neunjährige.
Aufregend wurde es dann in den Finals. Im ersten Durchgang lieferten sich die Nachwuchsrennfahrer denkbar knappe Fights um die Positionen. Teilweise fuhr das ganze Feld wie an einer Perlenschnur gezogen. In der letzten Kurve kam es dann zum Fotofinish. Acht Karts bogen fast nebeneinander auf die Start-Ziel-Gerade ein und Phil behauptete sich letztlich als Sieger. "Wow, was für ein Finish. Das war zum Ende richtig knapp, mit dem Sieg habe ich meine Position in der Meisterschaft gestärkt."
Phil Colin Strenge mit Pokal, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Einen herben Rückschlag galt es dann nach dem zweiten Finale zu verkraften. Schon früh im Rennen geriet er ins Aus und eilte dem Feld hinterher. Noch schlimmer kam es aber im Anschluss. Die Sportkommissare bemängelten seine Fahrweise und disqualifizierten den Baden-Württemberger für beide Rennen. "Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen und haben deswegen auch Berufung eingelegt. Für Phil war das eine schwere Nachricht und er ist nun natürlich enttäuscht", erklärte sein Vater Jens. In der Meisterschaft belegt er trotzdem noch den fünften Rang und erhielt am Abend einen Siegerpokal.
Nun heißt es nach vorne zu blicken. In drei Wochen finden in Oschersleben das Finale des ADAC Kart Cup und gleichzeitig der ADAC Kart Bundesendlauf statt. In beiden Wertungen gehört Phil wieder zu den Favoriten.
Björn Niemann, (kart-magazin.de)

22.09.2019 - Baden-Württembergische ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft

Am Sonntag den 22. September fand beim MSC Bittenfeld der Endlauf zur Baden-Württembergischen ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft statt. In den Klassen 1 und 2 stellte der MCKT mit Samuel Derr, Nevio Pugliese und Marco Sindik drei Teilnehmer.

Platzierungen:

K1 Samuel Derr (Platz 5, mit 4 Strafsekunden)
K2 Nevio Pugliese (Platz 15, mit 2 Strafsekunden)
K2 Marko Sindik (Platz 16, mit 6 Strafsekunden)
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15.09.2019 - Phil Colin Strenge: SAKC-Titel knapp verpasst

Ein Punkt fehlte zum Sprung an die Spitze

Rennbericht von Björn Niemann (kart-magazin.de):
Das Finale des Süddeutschen ADAC Kart Cup bot am vergangenen Wochenende für Phil Colin Strenge eine gehörige Position Spannung. Der Bambini-Rookie kämpfte in seiner ersten Saison direkt um den Titel. Am Ende fehlten ihm nur ein Punkt zum ganz großen Erfolg, aber auch über den Vizetitel konnte er sich freuen.
Seit Jahresbeginn kämpft der Aufsteiger bei den Bambini um den Titel. Dieser Fight fand auch beim Finale im Prokart Raceland Wackersdorf seine Fortsetzung. Mit 22 Teilnehmern war das Feld diesmal stark besetzt, neben dem SAKC, fand auch das Halbfinale des überregionalen ADAC Kart Cup statt.
Phil Colin Strenge, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Das Phil Colin das Zeug zum Siegen hat, zeigte er direkt im Qualifying. Mit der Pole-Position führte er das Klassement der Nachwuchsrennfahrer an und hatte eine gute Ausgangslage für die Rennen. "Nun heißt es Ruhe zu bewahren und das Bestmögliche herauszuholen", sagte der Youngster vor dem Start.
Die Wertungsläufe der Bambini waren gewohnt eng. Im Verlauf der jeweils elf Rennrunden gab es gleich mehrere Positionswechsel. Letztlich sah der Unterensingener zweimal als dritter und einmal als vierter die Zielflagge. Damit belegte er in der Tageswertung den hervorragenden vierten Platz und wurde bei der Siegerehrung mit einem Pokal geehrt.
In der Endabrechnung des SAKC hatte er am Ende ein weinendes und ein lachendes Auge. Um einen Punkt verpasste der Rookie den Meistertitel. "Natürlich ist man etwas traurig, wenn man so knapp den Titel verfehlt. Es ist aber meine erste Bambini-Saison und wir hatten alle nicht damit gerechnet um die Meisterschaft zufahren. Der Vizetitel ist auch ein toller Lohn und macht mich stolz. Ein großer Dank an mein Team Ebert Motorsport und meinen Partner SGS Meisterdach", fasste Phil Colin im Ziel zusammen.
Weiter geht es für den Nachwuchsfahrer aus Baden-Württemberg in zwei Wochen. Dann steht er wieder in Wackersdorf am Start und kämpft um die verbleibenden Zähler im ADAC Kart Masters. Dort hat er ebenfalls in seiner Debütsaison noch beste Chancen die Meisterschaft in den Top-Drei zu beenden.
Björn Niemann, (kart-magazin.de)

14.09.2019 - Viertes SuperMoto-Training 2019

.. auf der Strecke, © mckt
Am Samstag, 14.September, wurde das letzte offene SuperMoto Training in 2019 durchgeführt. Bei diesem herrlichen Spätsommertag war das Fahrerlager wieder dicht gefüllt.
Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung
Alle Details bitte den Auschreibungs- und Nennunterlagen entnehmen. Diese stehen hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Leider gab es auch ein paar Stürze die im Krankenhaus endeten. Auf diesem Weg den Teilnehmer nochmals eine gute Besserung!
Leon Heimann beim SuperMoto of Nation in Paris, © Dani Heimann
Wieder einmal nutzte ein Nachwuchsfahrer unser Training für die Vorbereitung der restlichen SuperMoto Rennen in dieser Saison. Leon Heimann aus Aalen, ein absolutes Nachwuchstalent, gerade mal 10 Jahre jung. Aktuell auf dem 2. Platz in der Junioren ADAC SuperMoto Trophy Meisterschaft.
Aufgrund seiner Leistung wurde er für das SuperMoto of Nation in Paris nominiert, bei dem er mit einem 7 Gesamtrang in seiner Klasse auf sich aufmerksam machte. Dies bereits nach seinem 6. SuperMoto Rennen überhaupt!!
Von den Teilnehmern kamen durchweg wieder positive Rückmeldungen zu den Trainings in 2019. Sie freuen sich, 2020 wieder beim MCKT an den Start zu gehen.
Die Bilder sind unter www.bilder.mckt.de zum Download bereitgestellt.
Gut essen im Ristorante Del Gusto
Über den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
k.sch./hjl

08.09.2019 - 6. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Cheb (Tschechien)

Im tschechischen Cheb fand am 7. und 8. September der 6. und vorletzte Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft statt. Nach wochenlangem Sonnenschein stellte sich am Rennwochenende pünktlich Herbstwetter mit einigen Niederschlägen ein. In den vergangenen Jahren hatte sich gezeigt, dass Cheb im Regen sehr unberechenbaren Grip bietet, was zu überdurchschnittlich vielen Stürzen geführt hat.
Haubensack und Bartsch nach dem Ü40 Qualy vor dem Waschplatz; © MCKT
Stürze gab es auch am vergangenen Wochenende, aus welchen Gründen auch immer, eher weniger als früher, der zweite Lauf der S1 war zum Beispiel trotz Dauerregen nahezu sturzfrei. Die lange Strecke mit anspruchsvollem Offroad und verhältnismäßig guten Überholmöglichkeiten, wird von einigen geschätzt, von anderen aufgrund der seltsamen Gripverhältnisse gehasst und teils "boykottiert". So war die Teilnehmerzahl etwas geringer als sonst, auch Zuschauer verirren sich leider kaum nach Cheb.

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

Die Deutsche Nummer 1 und MCKT-Pilot Marc Schmidt war in Cheb wieder mit dabei und bewies seine Extraklasse bei schwierigen Verhältnissen ein weiteres Mal mit einem Doppelsieg. Aber bei den wechselnden Bedingungen war das alles andere als einfach. Im abtrocknenden Qualy setzte er früh die Bestzeit mit Regenreifen, diese wurde aber von mehreren Fahrern auf Slicks erst knapp, dann immer deutlicher unterboten, so dass Marc kurz vor Schluss nochmal auf die Strecke ging und in seiner letzten Rund absolut spektakulär die Pole zurück eroberte.
Start der S1-IDM mit Marc Schmidt (41); © RS-Sportbilder.ch
MCKT-Pilot Andy Roller hatte im Qualy noch Schwierigkeiten mit der Strecke und landete am Ende des starken Feldes, was sich bei den Rennen aber ändern sollte. In Rennen 1 gelang Andy ein super Start und er fuhr vor auf Platz 11, dann kollidierte er im Offroad mit einem schnelleren Piloten, der nach Sturz von hinten wieder vorfahren musste. Trotz des hohen Tempos und heftigen Einschlags blieb Roller unverletzt und konnte weiterfahren. Allerdings blieb "nur" der 14. Platz.
Andy im Infight mit Labenski; © RS-Sportbilder.ch
Im zweiten Rennen bei Regen kam Andy glänzend zurecht, konnte Chadrysiak und Fligr überholen und mit Labenski um den Platz als bester Rookie fighten, so bot er den zahlreichen MCKTlern, die im kalten Regen ausgeharrt, hatten eine tolle Show. Im Offroad hatte Labenski Vorteile und kam meist mit 10 bis 15 m Vorsprung raus, die Andy in drei Kurven auf dem Asphalt wieder zufahren konnte. Andy setzte einige Angriffe, einer war erfolgreich und umjubelt, jedoch schlug Labenski im Offroad wieder zurück und ging wieder vorbei. Andy kämpfte bis in die letzte Runde und setzte sich dort erneut außen neben Labenski, der verteidigte aber erfolgreich seine Linie und rettete sich mit Minimalvorsprung über die Ziellienie. Sehr schade, denn Andy war schon ein paar mal knapp dran, die "Bester Rookie-Wertung" zu gewinnen, hoffentlich klappt es beim Finale in Harsewinkel.
Marc Schmidt im Anlieger ....; © RS-Sportbilder.ch
... und beim Feiern seines Doppelsiegs; © RS-Sportbilder.ch

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

In Cheb war der MCKT mal wieder mit allen drei Piloten vertreten: Allerdings verliefen bereits die Trainings nicht besonders glücklich und Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold kamen zusammen schnell auf sicherlich 10 Stürze. Im nassen Qualy landete Zambrano auf dem guten 12. Platz, Leibold wurde 19. und Rau 24.
Kevin im Regen - Mehr Schräglage war nicht möglich; © Zambrano
...lieber geradeaus; © Zambrano

Im ersten trockenen Rennen gelang Florian Rau der gewohnt gute Start und er konnte viele Plätze gut machen, lag Eingang Offroad sogar vor Kevin Zambrano im vorderen Mittelfeld, Teamkollege Zambrano ging jedoch im Offroad direkt wieder an Rau vorbei. Aufgrund diverser Wehwehchen, einem steifen Nacken und fehlendem Vertrauen in den Grip fiel Rau im Verlauf des Rennens noch einige Plätze zurück und kam als 25. durch das Ziel.
Kenny erging es ähnlich und er konnte mit seinen Blessuren und wegen fehlendem Vertrauen auch nicht wirklich pushen und landete so abzüglich der 3 Gaststarter auf Platz 19, immerhin noch zwei Punkte. Drei Plätze weiter vorn kam Kevin auf dem 16. Platz ins Ziel. Dabei hatte er zwar stets vier Fahrer knapp vor sich, aber die Hoffnung noch einmal angreifen zu können, erfüllte sich nicht.
Kenny begeistert im Regen; © MCKT
Flo erwischt in einem trockenen Moment; © TRex Sportfotografie

Im zweiten Rennen bei wieder nassen Bedingungen nahmen Leibold und Rau nicht teil, um weitere Stürze und Schäden zu vermeiden. Kevin Zambrano gelang ein besserer Start und so konnte er sehr gut im vorderen Mittelfeld mitkämpfen und kam schließlich auf dem sehr guten 11. Platz, nur 2,5 Sekunden hinter P8 ins Ziel.

S4 Ost – Amateure Trophy

Bislang hatte der MCKT in dieser Klasse keinen Fahrer am Start, da unsere Jungs in der S4 West antreten. Mit unserem Neumitglied Magnus "Magnum" Hoyer haben wir jedoch nurn auch einen "Ost-Fahrer", der in Cheb gemeinsam mit Jonny Oswald (als Gaststarter) im Grid stand. Die beiden hatten in den Rennen immer miteinander zu spielen und standen auch in der Startaufstellung auf den Plätzen 12 (Jonny) und 13 (Magnum) direkt nebeneinander.
Im ersten Durchgang lag Jonny lange auf Platz 11 vor Magnus in einer unterhaltsamen 5-Mann Kampfgruppe und wollte in der letzten Runde noch unbedingt sein Top10-Ziel realisieren, dabei übertrieb er es in der Zielkurve und stürzte 20 m vor der Ziellinie - aber manchmal muss man es einfach versuchen, sonst ärgert man sich hinterher genauso. Nach der kurzen Bodenprobe blieb für Jonny immer noch der 14. Rang, zwei Plätze hinter Magnus Hoyer. Im zweiten Lauf waren wieder die gleichen Jungs in der Kampfgruppe um Platz 8 bis 12. Diesmal blieben alle sitzen und Jonny und Magnus finishten auf den Plätzen 11 und 12.
Magnus Hoyer noch ohne MCKT-Outfit; © TRex Sportfotografie
Jonny in Action; © MCKT/k.sch.

Ü40 -Cup

Die meisten MCKT-Teilnehmer gab es wieder bei denen, die schon am längsten Jung sind, den Ü40ern. Kapo Axel Simon, Haudegen W11 Ernst, Küken Haubi und Schreiberling Bartschi waren wieder am Start, Miro musste aufgrund gesundheitlichen Beschwerden passen, das Alter ist nicht immer schön.
Die vier neigten zu Pärchenbildung und so spielten häufig Welf mit Axel (13. und 14. im Qualy) und Haubi mit Christof (Startplätze 4 und 5).
Haubi und Christof sind sich in Cheb öfters begegnet; © RS-Sportbilder.ch
Im ersten Rennen bei trockenen Bedingungen, aber mit nur einer schmalen sauberen Fahrspur war Präzision und etwas Vorsicht angesagt. Der neue Ü40-Meister Steffen Jung fuhr zweimal mehr dem Feld auf und davon, während das Rennen dahinter viele Überholmanöver geboten hat.
So kämpfte sich Bartsch von Platz 6 nach dem Start, Runde für Runde vor auf Rang 2 im Ziel und war happy über sein bestes Saisonergebnis. Haubensack war in der gleichen Kampfgruppe, musste erst Bartsch und Moes vorbeilassen, holte sich aber gegen Gotschy wieder einen Platz zurück und landete auf Platz 4. Welf hatte wenige Plätze weiter hinten ebenso spaßige Zweikämpfe und landete auf dem tollen 10. Platz. Axel wurde in der ersten Runde in einen Crash verwickelt und kämpfte sich von ganz hinten wieder auf den 15. Platz nach vorne.
Axel (#97) und .....; © RS-Sportbilder.ch
Welf (#211) gut unterwegs in Cheb; © RS-Sportbilder.ch

Der zweiten Lauf verlief an der Spitze ähnlich, Bartsch konnte erneut auf Rang 2 nach vorne fahren und hatte drei Runden vor Schluss einen relativ beruhigenden Vorsprung, dann aber einen Absprung seiner Kette und vorbei wars mit der Freude über 2x Podium. Haubi "erbte" den dritten Platz.
Welf Ernst konnte sich beim Start und in der ersten Runde gleich ein paar Kollegen schnappen, musste dann wieder Plätze abgeben. Er konnte aber beim Hinterherfahren etwas Kraft sparen und blies in den letzten zwei Runden zur Attacke, schnappte sich wiederum 2 Kontrahenten und beendete das Rennen auf dem neunten Platz.
Welf und Axel scheinen etwas Spaß gehabt zu haben; © MCKT
Axel war auch super mit dabei, konnte sich Anfangs am Hinterrad von Welf festbeißen. Beim Angriffsversuch hatte er allerdings einen kleinen Ausrutscher und verlor so den direkten Anschluss. Mit nachlassenden Kräften auf der konditionell anstrengenden Strecke mit langem Offroad und vielen Sprüngen verbremste sich Axel in der letzten Runde und musste noch einen Mitstreiter vorbei lassen, so dass es am Ende Rang 13 wurde.
Am 26. und 27. September folgt das Finale der IDM in Harsewinkel. Dann greift der MCKT nochmal mit geballter Kraft an.
chr.b

01.09.2019 - Phil Colin Strenge hat Chancen auf SAKC-Titel

Mit Vollgas in das Saisonfinale

Rennbericht von Björn Niemann (kart-magazin.de):
Am vergangenen Wochenende legte Phil Colin Strenge den Endspurt im Süddeutschen ADAC Kart Cup ein. Auf dem Kurs in Niederbayern mischte der Youngster erneut an der Spitze mit und hat in seiner Rookie-Saison mit einem weiteren Tagessieg guten Chancen auf den Titelgewinn.
Phil Colin Strenge am Start, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Als einer der jüngsten stieg Phil Colin Strenge zu Jahresbeginn aus der Bambini light-Klasse zu den älteren Bambini auf. Von Beginn an mischte der Baden-Württemberger auf den Spitzenrängen mit und kämpft in seiner ersten Saison direkt um den Titel in der ADAC Regionalserie.
Zum nächsten Schlagabtausch kam es nun auf der anspruchsvollen Rennstrecke in Straubing. Bei bestem Wetter und hervorragenden Bedingungen legte Phil Colin mit der Pole-Position im Qualifying einen perfekten Start hin. Aus der ersten Startreihe verteidigte er dann auch im Auftaktrennen seinen Spitzenplatz und holte sich den Sieg.
Knapp wurde es dann im zweiten Lauf: Der Schützling aus dem Team Ebert Motorsport führte bis kurz vor dem Ende das Rennen an. Doch in der letzten Kurve musste er sich noch den Angriffen seines Verfolgers geschlagen geben. Obwohl des verlorenen Doppelerfolges durfte er am Abend als Tagessieger auf die oberste Stufe des Podiums steigen.
"Es ist natürlich schade so kurz vor dem Ende einen Sieg zu verlieren. Am Ende waren das aber wichtige Punkte im Kampf um den Titel. Nun gilt es in Wackersdorf beim Finale zu attackieren und den Gesamterfolg zu holen. Aktuell habe ich sechs Punkte Vorsprung, da darf kein Fehler passieren", gibt sich der Rookie vor dem Finale kämpferisch.
Vom 13.-15. September fallen im Prokart Raceland Wackersdorf die finalen Entscheidungen im SAKC. Gleichzeitig findet auch ein weiterer Lauf des ADAC Kart Cup statt.
Björn Niemann, (kart-magazin.de)

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