MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

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19.05.2019 - Nationaler ADAC/SCCS-Automobilslalom in Asperg

Nachdem am Muttertag beim Kreidlerslalom in Kornwestheim ein Differentialschaden am BMW 318ti Compact für das frühe Aus des Geschwister-Duos Gneiting sorgte, war nicht klar, ob das nächste Rennen in der Folgewoche überhaupt schon gefahren werden kann oder ob weitere wertvolle Punkte auf der Strecke bleiben würden. Doch natürlich hat das Team TF-Racing alles darangesetzt, dass das "Baby" dank des technischen Know-hows von Motorsportkollegen wieder einsatzbereit und konkurrenzfähig an den Start gehen kann. Also hieß es am 19. Mai ein weiteres Mal in Asperg beim 52. Nationalen ADAC/SCCS-Automobilslalom, der vom SCC Stuttgart e. V. ausgetragen wurde auch für die beiden Motorsportler Gneiting, die für den MCKT an den Start gehen - GO!
Die Wetterprognose für diesen Tag war – wie auch schon in den vorherigen Slalomcups der Saison - nicht berauschend. Die Regenwahrscheinlichkeit war mit über 80 Prozent vorhergesagt. Also durften auch an diesem Sonntag die Regenreifen im Gepäck nicht fehlen. Aufgestellt war auch diesmal eine sehr schnelle Strecke, was sich auch am Ende an den gefahrenen Zeiten zeigte: Eine gefallene Pylone konnte bei diesem Lauf einen Fahrer locker um sechs Plätze nach hinten werfen. Also hieß es wieder einmal, einen kühlen Kopf zu bewahren und mit hoher Geschwindigkeit fehlerfrei durch den Parcours zu düsen. Das gelang sowohl Franziska als auch Tobias wieder einmal wunderbar, wobei Franzi den Abstand zu ihrem Bruder allmählich deutlich verringert. Bereits in der Einführungsrunde zeigte Franziska, dass Benzin in ihren Adern zu fließen scheint. Mit einer rasanten 0:57,73 flitzte sie mit dem BMW über die Strecke. Beim ersten Wertungslauf absolvierte sie nahezu zeitgleich eine 0:57,79. In der zweiten Wertung fuhr sie mit einer 0:57,77 über die Ziellinie und zeigte anhand der gestoppten Zeiten, mit welcher Gleichmäßigkeit sie die Turns hinter sich gebracht hatte – selbstverständlich sauber und in Folge dessen fehlerfrei gefahren. Mit diesen Zeiten sicherte sich Franziska, zum wiederholten Male Platz sieben bei insgesamt 19 Startern. Gleichzeitig war sie damit auch noch schnellste Dame.
Erfolgreiches Duo; © b.gn.
Tobias, der seiner jüngeren Schwester wieder einmal den Vortritt gelassen hatte, schoss in seiner Einführungsrunde mit einer 0:56,02 über die Ziellinie. Sein Ziel war es, diese Zeit in der ersten Wertungsrunde zu toppen, was ihm aber leider nicht gelang. Dennoch wurde diese Runde mit einer Zeit von 0:56,45 gestoppt und ließ auf jeden Fall auf einen der vorderen Ränge hoffen. Beim zweiten und letzten Wertungslauf wurde eine Zeit von 0:57,13 ermittelt. Wo die Zeit auf der Strecke geblieben ist, konnte nicht wirklich nachvollzogen werden. Eine leichte Verzögerung am Start oder ein zu intensives Bremsmanöver – der Grund war nicht einfach auszumachen. Wie dem auch sei: trotz allem war Tobias wirklich flott und ohne Pylonenfehler auf dem Slalomfeld unterwegs und sicherte sich mit seinem souveränen Fahrstil einen Podestplatz. Mit nur zwei Fahrern, die schneller als er unterwegs waren, fuhr er auch an diesem Sonntag auf Platz drei.
Petrus hatte im Übrigen wieder einmal Erbarmen mit den Motorsportlern und ließ am Ende nicht den prophezeiten Regen nieder, sondern sorgte für Sonnenstrahlen, die auf den Verkehrsübungsplatz Asperg schienen und sogar noch für Sonnenbrand beim einen oder anderen sorgten. Am kommenden Wochenende geht es dann in Schechingen an den Start, wo ein schneller Straßenparcours, auf einer gesperrten Hauptverkehrsstraße, erwartet wird.
Gegen Abend ging Franziska zusätzlich im Zuge des ADAC Youngster Slalomcups in der Klasse der Rookies (Jahrgang 2000 – 1996) mit dem Opel Adam des ADAC an den Start. Hier fuhr sie als einzige weibliche Starterin mit einer Gesamtzeit von 0:59,77 auf Platz fünf von elf.
b.gn.

12.05.2019 - Kreidler-Slalom in Kornwestheim

Am Muttertag stand der Kreidler-Slalom im Kreidler-Industriegebiet Kornwestheim auf dem Programm. Ausgetragen wurde hier der Württembergische ADAC Slalom Pokal 2019 – Region 1 sowie der Rhein-Neckar-Pokal Slalom 2019. Aufgebaut war eine richtig schnelle Strecke, gespickt mit Pylonen. Auch hier ging von den Geschwistern Gneiting Franziska als erste auf den Parcours. Bisher war das Team TF-Racing hier nur mit dem früheren Slalom Fahrzeug – dem Ford Focus ST170 unterwegs. Mit dem BMW 318ti compact war das in diesem Jahr sozusagen die Premiere und hätte durchaus erfolgreich sein können.
Letzter Motivations-Check vor dem Start; © b.gn.
Zunächst lief auch alles nach Plan. Die taffe Fahrerin fuhr in der Trainingsrunde eine Zeit von 0:51,40, die durchaus ausbaufähig war. Und tatsächlich verbesserte sie sich wie gewohnt von Runde zu Runde auf 0:48,52 und 0:47,60. Das waren Zeiten die darauf hoffen ließen, unter den 20 Startern am Ende problemlos in den Top 10 zu landen. Tobias flitzte in seiner Einführungsrunde mit ordentlich Speed über die Strecke und schloss diese mit einer Trainingszeit von 0:46,87. Mit einer Zeit von 0:46,50 donnerte er mit ähnlich schnellem Tempo in der ersten Wertung zwischen den Pylonen hindurch. Diese Zeit konnte er im zweiten Wertungslauf nicht ganz halten und fuhr mit gestoppten 0:47,41 über die Ziellinie. Dennoch: nachdem auch Tobias zwei fehlerfreie Runden hinter sich hatte – wie auch zuvor seine Schwester – war hier eine Platzierung in den ersten Rängen zu erwarten.
Doch dann geschah das unerwartete: mit dem Überfahren der Ziellinie bemerkte der junge Pilot klopfende Geräusche am Fahrzeug, die alles andere als normal waren. Anstatt wieder an den Start zu fahren, wo die Schwester darauf wartete den Fahrerwechsel zu vollziehen, musste der Motorsportler an die Seite fahren, um zu prüfen, was diese Geräusche verursacht, schließlich könnte Missachten dieser Töne einen Motor- oder Getriebeschaden zur Folge haben.
Schadensbegutachtung; © b.gn.
Zusammen mit einem befreundeten Motorsportkameraden konnte man schnell durch eine Mini-Probefahrt und Aufbocken des Fahrzeugs die Ursache ausfindig machen. Ein Differentialschaden war ganz offensichtlich das Problem. Somit war der Slalomcup für das Geschwisterpaar an diesem Tag vorzeitig beendet. Wäre dies ein Lauf mit der gewohnten Trainings- und zwei Wertungsläufen gewesen, wäre das Rennen wenigstens noch abgeschlossen und erfolgreich gefahren gewesen. Da an diesem Tag jedoch drei Wertungsläufe ausgeschrieben waren, fehlte beiden Fahrern die dritte und letzte Wertungsrunde. Somit konnten an diesem Tag beide nicht gewertet werden und wertvolle Punkte gingen verloren. Schade. Doch im Motorsport muss man immer mit solch einem Ausfall rechnen. Besonders ärgerlich, wenn dann beide Doppelstarter von solch einem Malheur betroffen sind. Nun bleibt zu hoffen, dass der BMW bis zum kommenden Sonntag wieder flott gemacht wird, damit kein Rennen ausgelassen werden muss und somit nicht noch weitere Punkte verloren gehen.
b.gn.

Vorschau: 12.05.2019 - Jugendkart-Slalom

Jugendkart-Slalom-Rennen beim Motorsportclub Kirchheim unter Teck

Am Sonntag den 12. Mai (Muttertag) fand auf dem Gelände des Verkehrsübungsplatz Birkhau das 31. Jugendkart-Slalom-Rennen des MCKT statt.
Ausschreibung
Ergebnisliste
Es gingen über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, in 6 Altersklassen an den Start. Gewertet wird der Lauf zum Alb-Donau-Schwarzwaldpokal und zur Qualifikation für die württembergische Jugendkart-Slalom-Meisterschaft. (Ausschreibung und Ergebnisliste links)
Neben dem Bewirtungs-Team des MCKT sorgt sich auch das Team der Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" um das leibliche Wohl von Jung und Alt.
hjl

05.05.2019 - Autoslalom Waiblingen

Rundkurs; © b.gn.
Am ersten Sonntag im Mai war Waiblingen Austragungsort des ADAC Clubslaloms des Waiblinger Motorsportclubs. Natürlich waren auch hier wieder die Geschwister Gneiting mit ihrem BMW 318ti compact mit von der Partie. Im Gegensatz zu den Waiblinger Veranstaltungen in den vorherigen Jahren, wurde heuer ein Rundkurs gefahren. Eine pylonenreiche schnelle Strecke hieß es diesmal möglichst rasant und fehlerfrei zu absolvieren.
Wie gehabt ließ Tobias seiner Schwester den Vortritt, so dass sie als erste Fahrerin des Teams TF-Racing auf die Strecke ging. Ihr gelang es von Runde zu Runde deutlich an Tempo zuzulegen, so dass sie sich nach einer Einführungsrunde von 1:03,11 auf eine erste Wertung von 1:01,78 und schließlich auf eine zweite
kleiner Ärger nach der Zieldurchfahrt; © b.gn.
gewertete Runde von 1:00,79 steigerte. Da die Motorsportbegeisterte jedoch am Ende der ersten Wertung mit zu viel Schwung durchs Ziel düste, kickte sie zwei Pylonen der Zielgasse von der Strecke. Schuld war der Bleifuß auf dem Gaspedal, der das Heck ausbrechen ließ. Trotz der sechs Strafsekunden, die für die beiden gefallenen Pylonen hinzugerechnet wurden, erreichte die junge Fahrerin immerhin noch Platz acht und ließ fünf weitere Fahrer hinter sich.
Tobias, zweiter Pilot des BMW 318ti compact, stellte anschließend sein Können unter Beweis. Bereits in der Trainingsrunde flitzte er mit einer Zeit von 59,79 s über den pylonengespickten Parcours. Kurz vor dem Start in die erste Wertung begann es jedoch leicht zu regnen. Sollte sich die Wetterlage wieder beruhigen oder sollte es sich einregnen? Für einen Reifenwechsel war es jedenfalls zu spät. Der junge Rennfahrer behielt einen kühlen Kopf und ließ sich nicht beirren. Unbeeindruckt schoss er auch in seinem ersten Wertungslauf mit Speed über die aufgebaute Strecke im Waiblinger Industriegebiet. Nahezu exakt 1 Sekunde machte der MCKT-ler gut und raste mit einer Zeit von 58,78 s über die Ziellinie. Letztendlich konnte auch Tobias regenfrei in die
...danach vorsichtig aufladen... ; © b.gn.
zweite Wertung starten. Und wie man es eigentlich von ihm kennt, legte er in der letzten Runde nochmals einen Zahn zu. 57,60 s zeigte die Stoppuhr an, als der Nürtinger das Zeitmessgerät passierte. Mit einer Gesamtzeit von 1:56,38 sicherte sich Tobias an diesem Tag somit Platz drei und weitere wertvolle Punkte. Bereits am Muttertag heißt es beim Autoslalom in Kornwestheim: neues Spiel – neues Glück.
b.gn.

01.05.2019 - Vorschau: SuperMoto-Termine 2019

In diesem Jahr finden wieder drei öffentliche Supermoto-Trainings statt. Die Auschreibungs- und Nennunterlagen stehen als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung

Infos und Ausschreibung:

für den 04. Mai 2019
für den 08. Juni 2019
für den 27. Juli 2019

Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Streckenvariante gefahren.
hjl

28.04.2019 - Phil Colin Strenge beweist in Ampfing Kampfgeist

Rookie ergattert sich Pokal beim ADAC Kart Masters

Rennbericht von Linda Sebode (kart-magazin.de):
Das zweite Rennwochenende des ADAC Kart Masters zog am 27. und 28. April insgesamt 136 Teilnehmer nach Ampfing. Auf dem zunächst verregneten Schweppermannring ging es hoch her. Im Verlauf des Wochenendes spielte dann das Wetter besser mit und der 1.063 Meter lange Kurs wurde Schauplatz spannender Rennen in allen Klassen.
Für Bambini-Rookie Phil Colin Strenge ein Wechselbad der Gefühle. Der Fahrer aus Unterensingen hatte bereits einen fulminanten Aufstieg von der Bambini-Light in die Bambini-Klasse hingelegt. Schon Anfang April beim Saisonauftakt in Wackersdorf war der Neunjährige richtig schnell unterwegs. Ebenso vor zwei Wochen beim ADAC Kart Cup in Ampfing. An gleicher Stelle wollte er beim ADAC Kart Masters nun erneut sein Potenzial entfalten, musste jedoch Nervenstärke beweisen.
Auf der nassen Strecke im Zeittraining merkte man Phil Colin die noch fehlende Erfahrung in der neuen Klasse an, weswegen er auf dem sechsten Platz landete. Im ersten Heat fiel er etwas zurück und musste sich auch hier erst einmal zurechtfinden. Den zweiten Heat absolvierte der Rookie dann aber bereits als Vierter. Mit Platz sechs für die Startaufstellung für das Finale am Sonntag konnte er durchaus zufrieden sein.
Phil Colin Strenge # 95, © Linda Sebode (kart-magazin.de)
Bei guten Wetterbedingungen lieferte sich Phil Colin im ersten Wertungslauf zahlreiche Positionskämpfe im Verfolgerfeld. Im Anschluss an das Rennen erhielt er allerdings eine Fünf- Sekunden-Strafe wegen des Überfahrens einer Streckenbegrenzung. "Das war am Ende schade, weil mir das zum ersten Mal passiert ist und dafür direkt eine Strafe zu bekommen ist natürlich ärgerlich", so der Rookie leicht geknickt.
Dennoch gelang es dem Neunjährigen, den Blick wieder nach vorne zu richten und im zweiten Rennen seine Leistungen voll abzurufen und seinen Frust rauszulassen. Dass er Kampfgeist besitzt, bewies er der Schützling aus dem Team Ebert Motorsport mit seiner tollen Aufholjagd von Platz elf auf den vierten Rang. Damit fuhr er nur knapp am Podium vorbei und kassierte wichtige Meisterschaftspunkte. Mit einem Siegerpokal und dem dritten Platz in der Meisterschaft ist Phil Colin aber rundum zufrieden.
Mit dieser guten Vorstellung braucht sich der Bambini-Pilot nach diesem Wochenende auf keinen Fall zu verstecken. Weiter geht es für den ihn beim Süddeutschen ADAC Kart Cup in Liedolsheim, bevor in das nächste Rennen des ADAC Kart Masters nach Oschersleben führt.
Linda Sebode, (kart-magazin.de)

28.04.2019 - Autoslalom Hohenasperg

Am 28.04.2019 fand auf dem Verkehrsübungsplatz Asperg der Nationale Automobil-Slalom, ausgetragen vom MSC Hohenasperg, statt. Wie gehabt gingen die Geschwister Tobias und Franziska Gneiting in der Klasse F 10 (Hubraum über 1600 ccm bis 2000 ccm), die an diesem Tag nur 16 Fahrer aufweisen konnte, mit ihrem BMW 318ti Compact für den MCKT an den Start.
Vor dem Start: Reifendruck einstellen; © b.gn.
Dass die Wettervorhersage für diesen Renntag nicht gerade rosig war, ließ die Piloten zittern. Sollten die Semi Slicks, die sowieso auf dem BMW aufgezogen waren, gefahren werden oder musste man mit starken Regen rechnen, bei dem Regenreifen unbedingt von Vorteil wären? Welche Reifen letztendlich tatsächlich zum Einsatz kommen, muss auf jeden Fall vor Rennbeginn der jeweiligen Klasse entschieden werden, da ein Wechsel zu späterem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt ist. Zudem gab es auch noch Verzögerungen in den zuvor gestarteten Klassen, sodass der auf 11:35 Uhr geplante Start der Klasse F 10 erst gegen 12:45 Uhr von statten ging. Dabei wäre doch bei dem hängenden Regen jede Minute, die früher gestartet wird, von großer Bedeutung. Kurzerhand entschied sich das Geschwister-Duo mit Semi Slicks an den Start zu gehen und darauf zu hoffen, dem Wettergott zu vertrauen.
Wie gewohnt ging vom Team TF-Racing Franziska Gneiting als erstes auf den kniffligen Parcours. Nachdem der BMW mehrmals driftete war klar, dass hier Vorsicht geboten ist – wegen der noch kalten Reifen und wegen der nicht gerade anspruchslosen Streckenführung. Eine eher "gemütliche" 1:26,23 war schließlich das Ergebnis der Trainingsrunde, welches die junge Fahrerin nicht gerade begeisterte. Wie schon so oft, legte die junge MCKT-lerin aber in der ersten Wertungsrunde zu und fuhr eine deutlich flottere 1:21,34. Doch das war der Motorsportlerin noch immer nicht schnell genug. Mit Speed startete sie bei ihrem zweiten Wertungslauf mit noch mehr Elan auf die Strecke und überfuhr die Ziellinie mit einer Zeit von 1:20,68, was ihr am Ende, zum dritten Mal in dieser Saison, den siebten Platz garantierte. Zusätzlich fuhr sie mit dieser Leistung noch den Damenpokal als tagesschnellste Dame ein.
Tobias in der Startaufstellung; © b.gn.
Tobias Gneiting, gewohnheitsgemäß zweiter Starter vom Team TF-Racing, testete in seiner Trainingsrunde, was machbar ist und schien mit einer Zeit von 1:17:06 über den pylonengespickten Parcours zu fliegen. Zwar brachte er in dieser Einführungsrunde zwei Pylonen zu Fall, was jedoch nicht von Bedeutung ist, da die Pylonenfehler erst in den Wertungsrunden Auswirkungen auf die Rundenzeit haben. Dass dabei jede gefallene Pylone mit drei Strafsekunden belegt wird, macht deutlich, wie wichtig ein fehlerfreies Durchkommen ist – besonders, wenn die Konkurrenz ebenfalls fehlerfrei on tour ist. Die erste Wertung fuhr der 24-jährige wie gewohnt fehlerfrei. Das Ergebnis seiner Einführungsrunde konnte er dabei jedoch nicht mehr erreichen und wurde mit einer Rundenzeit von 1:17,68 gestoppt. Enttäuscht und auch ein wenig verärgert über dieses "langsamere" Ergebnis ging der Nürtinger mit Biss in die nächste Wertung. Aber auch diesmal konnte er die Bestzeit der Einführung nicht mehr erreichen – blieb aber weiterhin ohne Pylonenfehler. Für seine zweite Wertung wurde eine Zeit von 1:17,89 notiert. Ungewohnt für den jungen Mann, nicht noch einen Ticken draufzulegen. Dennoch fuhr Tobias mit einer Gesamtzeit von 2:35,57 und einem Vorsprung von 2,5 Sekunden zum Nächstplatzierten souverän auf Platz drei. Wieder ein Ergebnis, das im Hinblick auf den Württembergischen ADAC Slalom Pokal am Ende der Saison, Punkte sichert.
Das Wetter hat am Ende, abgesehen von ein paar Regentropfen zwischendurch, gehalten. Petrus hat wohl Gefallen am Motorsport.
Franziska im ADAC Youngster Cup; © b.gn.
Im Anschluss an den Club-Sport-Slalom wurde wieder der ADAC Youngster Cup der Klassen K 21 und K 22 ausgetragen. Hier ging Franziska ein weiteres Mal, diesmal mit dem vom ADAC gestellten Opel Adam, auf die Piste. In der 13 Fahrer umfassenden Klasse fuhr sie mit einer Zeit von 1:00,81 auf Platz 6. Nico Dostal, der sich einen Pylonenfehler leistete, landete auf dem 8. Platz. In der Klasse K 21 gingen weitere Jugendliche für den MCKT an den Start. Die Spitze des Vereins führte in dieser Klasse Valentin-Alexander Faina an, der einen hervorragenden 2. Platz belegte. Lars Münzenmayer folgte mit ein wenig Abstand auf Platz 8. Mona Ashour, die sich noch in den Anfängen des Automobil-Motorsports befindet, fuhr als 46. von 50 Startern ins Ziel.
b.gn.

28.04.2019 - Supermoto Saison-Auftakt in Harsewinkel

Der MCKT war mit 12 Fahrern dabei

Das Team MCKT-Racing startet in der Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft 2019 richtig durch:
When the Flag drops, the Bullshit stops - Los geht’s in die Saison 2019, © youtube-video von TeamKev95
Mit 15 aktiven Fahrern in Summe ist der MCKT das vermutlich größte Team in Fahrerlager und mit der neuem Teambekleidung, den Bibs und dem schönen Dekor von Independent Racing auf jeden Fall das hübscheste! Unsere Sponsoren Regionale Gutachterzentrale, Motorentechnik Schmid, Limbächer und Durasys haben das möglich gemacht – Vielen Dank dafür!
Neues MCKT-Team Design, © Silke Meinsein
Von den 15 Fahrern fehlten beim Auftakt in Harsewinkel nur Marc Schmidt, der zeitgleich an einem Lauf zur italienischen Meisterschaft teilnahm und dort einen Laufsieg gegen Weltmeister Tom Chareyre verbuchen konnte, Steffen Schmid, der nur sporadische Gaststarts in der S1-Klasse geben wird und Harvey Thiel, dessen S5-Klasse in Harsewinkel nicht vertreten war.
Nach langer Winterpause und Training in Kirchheim, Spanien und Italien waren die Vorfreude und Erwartung auf den Saisonauftakt in Harsewinkel sehr groß. Wechselhafte Bedingungen von matschig über feucht bis trocken machten es schwierig, sich an das Limit heran zu tasten. Die Veranstalter in Harsewinkel und das Team Intim machten das beste daraus und präparierten die Sandbahn trotzdem immer wieder optimal. Auch für permanentes Reinigen von Toiletten und Duschen ein großes Lob! Danke an Alle Helfer, die uns Fahrern so ein Rennwochenende ermöglichen!

Klasse S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft

Die Ruhe vor dem Sturm, © Silke Meinsein
Nachdem ursprünglich relativ wenige Nennungen für die Top-Klasse eingegangen waren, einige namhafte Fahrer, wie Markus Volz und Andre Plogmann ihre Karriere beendeten, andere wie Marc Schmidt und Markus Class verstärkt international unterwegs sind und nur noch sporadisch an DM-Läufen teilnehmen, war das Fahrerfeld in Harsewinkel mit 18 Fahrern dann doch noch ganz passabel groß und auch von der fahrerischen Klasse sehr stark besetzt.
Die Spitzen-Fahrer aus Dänemark, Tschechien und Österreich (Vilhemsen, Vorlicek, Buschberger und Hitzenberger) dominierten die Veranstaltung und belegten 5 von 6 Podestplätzen, einzig Max Banholzer schaffte es als Vertreter aus Deutschland im 2. Lauf als Dritter auf das Podest. Unser MCKT-Pilot Andy Roller, der als Meisterschaftsdritter der S2-Klasse in 2018 aufsteigen durfte und musste, hat in der ersten Liga natürlich eine Riesen-Herausforderung vor sich. Als ältester Aufsteiger (ever?) mit immerhin 33 Lenzen darf er nun gegen die etablierten Stars und gegen die jungen wilden, risikobereiten Herausforderer antreten.
Andy kommt immer besser in Fahrt, © Silke Meinsein
Andy konzentrierte sich im Frühjahr eher auf Motocross-Training und hatte vor Harsewinkel erst wenige Asphalt-Kilometer unter den Rädern. Bei den schwierigen Wetterbedingungen fiel es ihm umso schwerer sich schnell einzugrooven. Trotzdem konnte er im Zeittraining in die vorletzte Reihe Fahren und einige Fahrer hinter sich lassen.
Ein Sturz in der ersten Runde und Reparaturstop in der Box machten aus dem ersten Rennen eher eine weitere Trainingssession. Im 2. Rennen gelang Andy ein sehr guter Start und er konnte direkt ca. 6 Fahrer hinter sich lassen, im Verlauf des Rennens musste er zwar wieder einige Kontrahenten ziehen lassen, aber die Routine und das Vertrauen wurde Runde für Runde besser. Für den Anschluss an das (bärenstarke) Mittelfeld muss Andy nun noch eine gute halbe Sekunde finden, dann gibt es in Großenhain oder Sankt Wendel vielleicht wieder einen Roller mitten in einer tollen Kampfgruppe um Platz 12 bis 15. So waren es die Plätze 18 und 17 und 7 Punkte für Andy in Harsewinkel.

Klasse S2 – Nationale Deutsche Meisterschaft

Nach dem Aufstieg von Andy ohne MCKT-Beteiligung

Klasse S3 – Deutscher Supermoto Cup

In der Klasse S3 ist der MCKT in 2019 mit 3 Rookies am Start. Unser 15-jähriger "Torero" Kevin Zambrano, letztjähriger Gewinner im SuperMoto-Youngster Cup und neu auf einer 450er Honda unterwegs, misst sich jetzt mit den großen Jungs. Blitzstarter Florian Rau, im letzten Jahr in den Top 10 der S4-Klasse unterwegs, will es dieses Jahr auf seiner neuen TM in der S3 wissen und Kenny Leibold, Ex-R6- und Junior-Cup-Straßenpilot wagt den Umstieg in den Dreck und markiert mit Knie am Boden sein Revier in der S3. Ziel für diese Jahr ist für alle drei erstmal „Erfahrung sammeln“, sich in der höheren Klasse zu etablieren und im Laufe der Saison Anschluss an die Top 10 herzustellen, was bei dem durchgängig starken und 36 Fahrer großen Feld eine entsprechende Herausforderung ist.
Flo im Regen, © Silke Meinsein
noch nicht 100%ig zufrieden, © Silke Meinsein

Die Trainings liefen durchwachsen, es gab die eine oder andere Bodenprobe und kleinere Schäden an den Motorrädern aber alle bleiben verletzungsfrei. Im nassen Qualifying konnte sich Kevin am besten auf die Verhältnisse einstellen und wurde toller 16. Kenny und Flo landeten auf den Plätzen 26 und 29 und waren noch nicht so richtig "akklimatisiert" mit dem Paket aus Strecke, Motorrad und Wetter.
Im ersten Rennen gelang Flo wie gewohnt ein guter Start, er ging direkt an Teamkollege Kenny vorbei, der kurze Zeit später auf der Sandbahn von einem Gegner abgeräumt wurde – Kenny war damit aus dem Rennen um die Punkte, stürzte ein zweites mal und gab vorzeitig auf. Flo kam immer besser zurecht und kämpfte um die ersten Punkte in der S3, abzüglich der Gastfahrer landete er aber auf Rang 21 und somit denkbar knapp um eine Position außerhalb der Punkte.
Viele Punkte für Kevin, © Silke Meinsein
so kann es weiter gehen, © Silke Meinsein

Kevin Zambrano Toro fuhr souverän und fehlerfrei im Mittelfeld der S3 mit und zeigte entsprechend guten Nerven und Kampfgeist um sich dort mit Haudegen wie Jochen Kohn oder Frank Lehmann zu battlen. Am Ende wurde Kevin abzüglich Gaststarter hervorragender 13. in seinem ersten S3-Rennen. Familie Zambrano hat den Junior und die Honda also sehr gut vorbereitet auf die Saison 2019!
Im 2. Lauf war Kevin wieder konstant stark unterwegs und landete abzüglich Gaststarter auf Platz 14 – insgesamt 15 Punkte (und 7,50 € Taschengeld aus der Sponsorenkasse !) durfte er mit nach Hause nehmen und war damit sehr zufrieden.
Kenny Leibold war im 2. Lauf auch stark unterwegs, konnte auf der Sandbahn das Tempo der Kollegen mitgehen und zeigte auf Asphalt was mit Knie auf dem Boden alles so geht. Er biss sich im Verfolgerfeld um die letzten Punkte fest und machte in der letzten Runde keine Gefangenen sondern nacheinander mit 3 Gegnern kurzen Prozess und konnte so in der Zielkurve Rang 20 und somit den letzten Punkteplatz übernehmen (ohne Gaststarter). Jetzt muss er 50 Cent versteuern, beim Bartek ne Runde Bier ausgeben, mal sehen, wieviel vom Preisgeld dann noch übrig ist…
Kenny ohne Knie am Boden, © Silke Meinsein
…was mach ich nur mit den 50 Cent?, © Silke Meinsein

Flo gelang wieder ein guter Start, jedoch ging in Kurve 1 der Platz auf dem Asphalt aus und im Gras ist selten die Ideallinie. Vom Ende des Feldes nahm Rau die Verfolgung auf, überholte noch einige Gegner, fuhr schnellere Runden als Kenny und war am Ende nur wenige Meter hinter dessen Gruppe, jedoch abzüglich Gaststarter auf Rang 24 und somit noch ohne Punkte, was es in Großenhain nachzuholen gilt!

S4-West – Amateure-Trophy

Marco wartet auf den ersten Einsatz,
© Silke Meinsein
Auch in der Amateurklasse hat der MCKT drei Rookies aufzubieten und daher anfangs wenig Chancen auf Spitzenplätze. Dani Konkol startete bisher vereinzelt in der S5-Einsteigerklasse und bestreitet dieses Jahr seine erste S4-Saison. Marco Reger und Jonny Oswald stürzten sich in Harsewinkel buchstäblich ins kalte Wasser und in ihr erstes SuperMoto-Rennen.
Die Reihenfolge der drei MCKT-ler wurde von Training zu Training und von Lauf zu Lauf durcheinandergewirbelt. Marco war zwar vom reinen Speed her der schnellste, aber wurde durch Sturz und Schmerzen im Handgelenk etwas gehandicapt und verunsichert.
Jonny hatte erst Probleme mit der Vorderbremse, die ihn einbremsten aber fand sich später immer besser zurecht. Danis Regentänze halfen und brachten ihn im nassen Zeittraining auf den guten 21. Startplatz, Marco landete 2 Plätze vor ihm auf Rang 19, nachdem er im ersten freien Training noch auf dem tollen 12. Platz (und nur 1 Sekunde hinter Rang 4!) lag. Jonny kämpfte im Zeittraining noch mit Motorrad und Verunsicherung nach Sturz im freien Training und wurde 29. von 36 Fahrern.
Im ersten Rennen am Samstagabend konnte Jonny aber das Blatt wenden und kam immer besser in Fahrt, gleich am Start schnappte er sich einige Gegner und Runde für Runde ging es weiter nach vorne. Bis zur Zielflagge war Jonny auf Platz 15. Hätte das Rennen noch 1 Stunde länger gedauert, Jonny wäre der sichere Sieger gewesen....
Trio Infernale in Action, © Silke Meinsein
Jonny vor der Aufholjagd, © Silke Meinsein

Ganz im Gegensatz dazu lief es Marco gar nicht gut in Lauf 1, der Start war zwar OK, aber Kollision und Sturz in Kurve 3 sorgten für Brummschädel und Motivationsdelle. Dani Konkol war stark unterwegs, musste aber seinem Anfangstempo Tribut zollen und fiel am Ende des Rennens etwas zurück, so dass Marco gerade noch vorbeigehen konnte und die beiden auf den Plätzen 26 und 27 unter Wert geschlagen waren.
Neuer Tag, neues Spiel, Lauf 2 am Sonntag: Alle hatten das Ziel, in die Punkte zu fahren. Für Jonny war es bei den trockenen Bedingungen etwas schwerer durchs Feld nach vorne zu fahren als am Vortag, trotzdem war er wieder schnellster MCKT-Pilot und verbesserte sich vom 29. Startplatz bis auf Platz 18, direkt hinter Marco, den er in der letzten Runde noch angreifen wollte, Ausgang der Sandbahn nahm er jedoch die falsche Abzweigung und steckte in einer Sackgasse. Nach Wenden in 4 Zügen und einigen Sekunden Zeitverlust blieben wenigstens noch 2 Punkt für Rang 19. Marco dagegen fand wieder etwas das Vertrauen, fuhr aber doch mit angezogener Handbremse auf einen immer noch guten Rang 17 – aber da geht noch viel mehr!
Dan im Zweikampf, © Silke Meinsein
… eigentlich war ich fast der Schnellste!, © Silke Meinsein

Wenn Dani nicht die Puste ausgegangen wäre, hätte er vielleicht noch Jonnys Orientierungslosigkeit ausnutzen und den letzten Punkt abstauben können, so blieb am Ende der 22. Platz, aber weit weg vom Ende des Feldes!
Mit etwas besserer Kondition sollten für Dani demnächst durchaus Punkte drin liegen, Marco und Jonny werden wir hoffentlich bald in den Top10 sehen!

Klasse Ü40 Cup

Im Ü40-Cup sollte der MCKT in diesem Jahr eigentlich mit 6 Piloten am Start stehen. Leider hat sich unser Ü40-Neuzugang Zeljko Durdevic vor einigen Wochen schwer verletzt und konzentriert sich jetzt erstmal auf seine Reha. Alles Gute, wir vermissen Dich Zeljko! Die 5 verbliebenen alten Hasen sind Axel Simon, Welf Ernst, Miro Trivuncevic, Christof Bartsch und unsere Speerspitze Niko "Haubi" Haubensack.
Drei mal MCKT in den ersten beiden Startreihen mit Haubi auf der Pole, © Silke Meinsein
Im wie immer voll besetzten Ü40 Cup waren 8 Neulinge am Start, mit Lars Jentsch (bisher S3) konnte einer davon gleich in der Spitzengruppe mitfahren. Ansonsten wurde die Veranstaltung von den üblichen Verdächtigen Steffen Jung, Eike Moes und Haubi beherrscht. Die drei fuhren in einer anderen Liga und waren mit Zeiten unterwegs, die für einen S3-Sieg und das S2-Mittelfeld gereicht hätten.
Haubi quer auf der Sandbahn… , © Silke Meinsein
Haubi, mit seinem brachialen "Naturspeed", wie immer bei wechselnden Bedingungen sofort furchtlos und schnell am Limit (oder out of control? 😉) stellte seine Husky im Qualifying auf die Pole Position. Christof Bartsch wollte unbedingt auch in die erste Reihe, war lange auf Platz 4, stürzte dann 3 Minuten vor Ende, blieb nach langer Rutschpartie unverletzt, fiel aber zurück in die zweite Reihe auf Rang 5. Dort bekam er Besuch vom glänzend aufgelegten Teamkollege Welf Ernst, der den Drift in der Sandbahn liebt und beherrscht und seine nun blau-weiß-rote Kawa auf Rang 8, direkt neben Vorjahres-Meister Steffen Jung stellte. Axel Simon wurde guter 14. und Miro haderte mit Schaltproblemen und dadurch war nicht mehr als der 21. Platz von 34 drin.
… und senkrecht auf dem Podium, © Silke Meinsein
Wie nicht anders zu erwarten gewann "Startmaschine" Haubensack den Run auf die erste Kurve in beiden Rennen. In Lauf 1 konnte sich Bartschi noch gut durch die ersten Kurven wurschteln und von Platz 5 auf 2 nach vorne fahren, jedoch musste er Lokalmatador Eike Moes in der zweiten Runde auf der Sandbahn passieren lassen.
Dann hatte er einen Defekt an der Hinterbremse, ein Bremsbelag war von der Trägerplatte abgefallen, nach langem Pumpen hatte er dann mit Stahl auf Stahl wieder ein bisschen Hinterbremse, da waren dann aber die Kollegen Jung und Jentsch bereits vorbei und Paul Wijgaerts drückte mächtig von hinten.
Am Ende blieb es bei Rang 5 mit einer halben Sekunde Rückstand auf Rookie Jentsch. Ganz vorne jedoch wurde Haubi mächtig unter Druck gesetzt und erst von Eike, kurz vor Schluss noch von Steffen Jung überholt – trotzdem war Platz 3 ein hervorragender Auftakt.
Bartschi vor Paul666, © Silke Meinsein
… und mit Miro beim Spaziergang, © Silke Meinsein

Welf verlor im Getümmel der ersten Runden 4 Plätze und reihte sich auf Rang 12 ein. Diesen und damit 9 Punkte konnte er bis zum Schluss sichern. Axel landete nach unterhaltsamen Zweikämpfen 3 Plätze dahinter auf 15 und Miro konnte richtig was gut machen und kam von Startplatz 21 nach vorne auf Platz 16, direkt hinter Axel.
Welf und Axel beim Spielen im Sandkasten, © Silke Meinsein
… und mit Ingo nach der Fangokur, © Silke Meinsein

Im zweiten Rennen sollte es aber noch besser werden, diesmal war Haubi gnadenlos und lies den beiden Vorjahresmeistern keine Chance ihn anzugreifen, quer mit Vollgas durch die Sandbahn hieß die Devise und so kontrollierte er souverän den Abstand zu den Verfolgern und sicherte sich den Tagessieg und die Tabellenführung, allerdings punktgleich mit Moes und nur 1 Zähler vor Jung, Spannung ist also Programm im diesjährigen Ü40-Cup. Bartsch landete auch im 2. Durchgang auf Platz 5, zwar stets relativ nah an P4, aber nie mit Chancen zum Angriff.
Axel nach getaner Arbeit, © Silke Meinsein
… und beim Synchronfahren mit Welf, © Silke Meinsein

Welf kämpfte im 2. Durchgang rundenlang mit Lieblingsgegner Schrankwand Frank Hauser um Platz 10. Der 47. Angriffsversuch wurde im Chaos mit zu Überrundenenden zum Griff ins Klo und kostete Welf drei Plätze und so landete W11 am Ende auf Rang 13, wobei die Rundenzeit wieder für Platz 8 gereicht hätte- hätte- Fahrradkette.
Miro auf der vom Team Intim bestens präparierten Sandbahn, © Silke Meinsein

Axel hatte viel Spaß in der Kampfgruppe dahinter mit Neulingen Hämmelmann, Gotschy und Cup-Chef Joe Gregor und wurde dort 16. Weitere 3 Plätze dahinter musste Miro sein Motorrad im 4. Gang um den Kurs "tragen", da die Schaltlust seiner hübschen Blauen immer weiter abnahm.
Trotzdem auch im 2. Durchgang Punkte für alle und die Meisterschaftsplätze 1 (Haubi), 5 (Bartschi), 12 (W11), 16 (Axel) und 17 (Miro)
Mit dem neuen Bib sieht sogar Miro gut aus, © Silke Meinsein
Alles in Allem muss man sagen: der MCKT ist ein Super Team, jeder hilft jedem, alle haben riesen Spaß, bei uns geht das Licht als letztes aus, wir fallen auf der Strecke auf, wie auch im Fahrerlager und auf der Tribüne und können unsere Sponsoren gut repräsentieren.
Die einen sind super in die Saison gestartet, bei den anderen läuft es noch nicht ganz rund, aber das klappt auch noch! – Auf ein Neues in Großenhain in 2 Wochen und kurz danach, Ende Mai beim Highlight in Sankt Wendel. Wer dort nicht hin kommt, dem ist nicht zu helfen.
Anekdote am Rande: Mark Symonds, Crew-Chief von Phil Gee fragte mich, warum unsere Startnummern alle quer auf dem Bib stehen, ob das sei, damit man sie nach dem Sturz besser lesen kann, wenn wir auf dem Boden liegen. …der war echt nicht schlecht 😊😊… und er hatte natürlich die Lacher auf seiner Seite. Wem der beste Konter einfällt, dem sei ein Hefeweizen gegönnt, das können wir so ja nicht stehen lassen.
MCKT unübersehbar, © Silke Meinsein
...., © Silke Meinsein

MCKT leuchtet, © youtube-video von TeamKev95
© Silke Meinsein
chr.b

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