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20.10.2019 - Phil Colin Strenge holt sich Platz zwei beim ADAC Bundesendlauf

Der Neunjährige beendet die Saison in Oschersleben als bester Rookie

Rennbericht von Linda Sebode (kart-magazin.de):
Die Motorsport Arena in Oschersleben war am vergangenen Wochenende Schauplatz des ADAC Kart Bundesendlaufs. Auf der 1.018 Meter langen Hochgeschwindigkeitsstrecke traten die besten Fahrerinnen und Fahrer der vier ADAC Regionalserien NAKC, OAKC, SAKC und WAKC gegeneinander an. Gleichzeitig war es das Finale des ADAC Kart Cup bei dem insgesamt 117 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmischten.
Phil Colin #95, Startplatz 2, © Linda Sebode (kart-magazin.de)
Bambini-Pilot Phil Colin Strenge hatte sich als Vizemeister des Süddeutschen ADAC Kart Cup für den ADAC Kart Bundesendlauf qualifiziert. Als bester Rookie in der Serie hielt er auch am vergangenen Wochenende seine Stellung im Bundesendlauf in Oschersleben.
Am Samstag war er direkt vorne dabei. Mit Platz drei im Zeittraining und Platz vier und zwei in den Heats legte Phil Colin bereits einen tollen Start ins Rennwochenende hin. Im Zwischenklassement landete er somit auf Platz zwei und hatte eine gute Ausgangsposition für das erste Finalrennen am Sonntag.
Im ersten Finallauf am Sonntag lieferte sich der Neunjährige dann einen tollen Kampf um Platz zwei und fuhr ein richtig packendes Duell mit seinem Konkurrenten. Phil Colin gelang es, sich durchzusetzen und als Zweiter die Ziellinie zu passieren.
Nicht ganz so gut lief es im zweiten Rennen für den Fahrer aus Unterensingen. Direkt nach dem Start hatte Phil Colin einen Dreher, landete im Aus und musste sich wieder nach vorne kämpfen. Letztlich passierte er als Elfter das Finish. Nichtsdestotrotz gelang es ihm, Platz zwei in der Endabrechnung zu holen.
Phil Colin auf Platz 2, © Linda Sebode (kart-magazin.de)
"Vizemeister im Bundesendlauf zu sein, ist eine Leistung mit der ich mehr als zufrieden bin. Schließlich war das meine erste Saison bei den Bambini. Den tollen Start habe ich meinem Team und allen Helfern zu verdanken, die mich in diesem Jahr unterstützt haben.
Großer Dank gilt auch dem ADAC Württemberg e. V. und SGS Meisterdach", so der Neunjährige glücklich.
Sowohl im Bundesendlauf als auch im ADAC Kart Cup und dem ADAC Kart Masters holte sich Phil Colin den Titel als bester Rookie. Damit war er in diesem Jahr durchweg der beste Newcomer in der Bambini-Klasse.
Im kommenden Jahr startet er erneut bei den Bambini. Dann geht es für ihn darum, Titel zu holen und ganz vorne mitzumischen.
Linda Sebode, (kart-magazin.de)

20.10.2019 - ADAC Kartslalom Bundesendlauf

Die letzte Kartslalom Veranstaltung in diesem Jahr fand am 19.-20. Oktober auf dem Gelände des Auto- und Technikmuseums in Sinsheim statt.
Blick auf die Strecke, © na.hi.
Es war der Bundesendlauf des ADAC, in dem aus allen 17 Regionalclubs bundesweit die besten drei Fahrer teilnehmen durften.
Für den MCKT startete Samuel Derr in der Klasse K1. Er hatte sich über einen zweiten Platz in der Württembergischen Meisterschaft qualifiziert und durfte sich nun mit den besten Kartfahrern in Deutschland messen.
In der Klasse K1 gingen insgesamt 51 Fahrerinnen und Fahrer an den Start.
Samuel mit Urkunde, © na.hi.
Auf dem Parkplatz des Technikmuseums wurde unter alten Flugzeugen in einer deutschen Meisterschaft entsprechenden Kulisse die Platzierungen ausgefahren. Der Parcours war anspruchsvoll, aber machbar gestellt, so dass dieser Samuel auf jeden Fall entgegenkommen würde. Mit Startnummer 32 ging er auf die Strecke und zeigte sein Können. Mit einer super Zeit ließ er im Trainingslauf direkt aufhorchen und die Hoffnungen auf eine gute Platzierung stiegen. Im ersten Wertungslauf bestätigte er den Eindruck aus dem Trainingslauf mit einer super Zeit. Leider fiel auch eine Pylone, weshalb er in der Platzierung etwas nach unten abrutschte. Mit diesem Fehler war eine gute Platzierung aber immer noch möglich, weshalb er im zweiten Wertungslauf voll auf Angriff fahren musste. Und dort zeigte er was er kann. Er verbesserte seine Zeit aus dem ersten Wertungslauf nochmal um knapp vier Zehntel und fuhr zudem fehlerfrei.
Siegerehrung, © na.hi.
Diese super Fahrleistung führte ihn am Schluss auf einen herausragenden zwölften Platz. Somit kann sich Samuel als einer der besten Kartslalomfahrer in ganz Deutschland bezeichnen. Gekrönt wurde diese super Leistung noch durch einen dritten Platz in der Mannschaftswertung, die der ADAC Württemberg einfuhr. Dafür gewertet wurden immer die besten Fahrer in den jeweiligen Klassen, wodurch auch Samuel seinen Beitrag zu diesem dritten Platz leistete.
Damit endete eine sehr erfolgreiche Kartslalom Saison für dieses Jahr. Alle freuen sich jetzt erstmal auf die Winterpause und im Hinterkopf sind aber schon die ersten Gedanken an die nächste Saison 2020.
f.v.

29.09.2019 - Finale der Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Harsewinkel

Im Emstalstadion zu Harsewinkel wurde am letzten Septemberwochenende das Finale zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft ausgetragen. Außer im Ü40-Cup, wo mit Steffen Jung bereits der Meister feststand, war in den Klassen S1, S2, S3 das letzte Wort noch nicht gesprochen, in der S4 stand das Finale aus West gegen Ost an, hier startete quasi jeder bei null. In der gesamten Saison 2019 war das Wetter bei den Supermoto-Rennen meist eher durchwachsen, nicht so beim Finale in Harsewinkel: hier war es durchgehend mies.
Doppelsieger Marc Schmidt mit Vollgas an der Bande entlang oder quer in der Sandbahn, © Speedjunkee-Racepics

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

In der internationalen S1-Klasse war Marc Schmidt einmal mehr unantastbar und gewann beide Läufe überlegen. Lediglich am Start hatte der Däne Vilhelmsen kurz die Nase vorn, Schmidt fackelte jedoch nicht lange und zog konsequent vorbei und davon. In der Meisterschaft spielte Schmidt jedoch keine Rolle mehr, da er bei 2 Veranstaltungen aufgrund der italienischen Meisterschaft fehlte – mit seinem italienischen L30-Team holte er dort wie im Vorjahr souverän den Titel.
Der neue Internationale Deutsche Meister Jan Deitenbach im Drift ....; © Dortmunder Sportfotografie
... und beim Feiern; © Dortmunder Sportfotografie

Der Meisterschaftsführende Jan Deitenbach fuhr überlegt und mit dem Rechenschieber auf dem Lenkerpolster. Im ersten Lauf pushte er anfangs, bis er Platz 3 innehatte und somit direkt hinter dem ersten Widersacher Vilhelmsen lag, so wurde das 12Punkte-Polster nur marginal verringert. In Durchgang 2, bestens von seiner Crew informiert, konnte er in den letzten Runden gar noch 2 Fahrer kampflos vorbeilassen und dann als 8. schon vor der Ziellinie anfangen, seinen ersten Deutschen Meistertitel zu feiern – mit 1 Punkt Vorsprung auf Vilhelmsen.
MCKT-Speerspitze Andy Roller schaffte es bei seinem letzten Rennen als Rookie in der S1-Klasse als 12. in Lauf 1 endlich verdientermaßen, sich den Pokal für den besten Aufsteiger zu sichern, dafür musste er im ersten Lauf hart gegen Kevin Labenski kämpfen. Auch im zweiten Durchgang konnte Andy erneut Labenski überholen und erst etwas davonfahren. Gegen Rennende konnte sich Labenski im Schlepptau von Krettek wieder an Roller heranfahren und hatte dann einen etwas besseren Speed. In der letzten Runde setzte er einen harten Blockpass Ende der Sandbahn im kleinen Ausgangsanlieger und beide Fahrer kamen zu Sturz. Labenski konnte schnell weiterfahren. Mit ordentlich Wut im Bauch gab Andy auf, nachdem sein Motorrad nicht direkt ansprang. Trotzdem wurde er noch als 14. gewertet. In der Gesamtwertung landete Andy damit auf dem 15. Platz in der starken internationalen DM und war damit zehntbester Deutscher unter 19 Teilnehmern insgesamt.
Andy in Action, © Speedjunkee-Racepics
"Airtime", © Dortmunder Sportfotografie

Der verdiente, überfällige Pokal für den besten Rookie der S1, (© Dortmunder Sportfotografie)

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

Beim Finale war der MCKT mit Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold mit der vollständigen Kapelle am Start. Flo und Kenny taten sich schwer, bei den schwierigen schmierigen Verhältnissen. Bei vollem Haus mit 34 Startern wurde Rau zweimal 28., Leibold kam in Lauf 1 nur 3 Runden weit und trat in Rennen 2 nicht mehr an.
Kenny (23) und Flo (ganz rechts) im Getümmel der ersten Kurven, © Dortmunder Sportfotografie
Bei Kevin Zambrano sah es so aus, als ob Spaß immer größer wurde, wenn der Grip kleiner wurde, … immer mehr spektakulär quer!
Im Zeittraining war Zambrano bereits guter 13., In Lauf 1 hervorragender 8. und im 2. Lauf sensationeller Dritter. Ganz nebenbei hat der die ersten 4 der Meisterschaftswertung einen nach dem anderen auf der Strecke überholt: Ensenauer, Geitner, Jordan und Closen konnten dem überragenden Zambrano letztlich nichts entgegensetzen.
Kevin (15) im perfekten Drift auf der Sandbahn und beim verdienten Jubel, © Dortmunder Sportfotografie
In seiner ersten S3-Saison hat Kevin Zabrano damit einen Sprung nach vorn auf Platz 9 in der Gesamtwertung gemacht!

S4 Finale West vs. Ost – Amateure Trophy

Aus beiden Regionen waren die besten 20 Fahrer für das Finale qualifiziert. Jonny Oswald und Magnus Hoyer vom MCKT gehörten dazu und fuhren im Qualy in Eintracht auf die Ränge 20 und 21, der interne Fight war vorbereitet.
Magnum“ Hoyer und die Wilde Honda; © Speedjunkee-Racepics
Jonny Oswald (151) im Infight; © Dortmunder Sportfotografie

In Durchgang 1 behielt Magnus die Oberhand und kam auf Platz 21 ins Ziel, während Jonny 29. wurde. Im 2. Lauf stürzte Jonny leider heftig am Table und sorgte so für einen Rennabbruch. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass einige Rippen gebrochen und die Schulter etwas verbeult war. Magnum wurde guter 18. und somit 20. in der S4-Gesamtwertung von über 70 Teilnehmern, die in West und Ost am Start waren. Für Jonny reichte es nach dem Malheur noch zu Gesamtplatz 25.

Ü40 -Cup

Im Ü40-Cup hatte Niko Haubensack noch eine kleine Chance, Eike Moes vom 2. Platz der Gesamtwertung zu verdrängen, für Bartsch stand dagegen der 4. Platz quasi fest. Für Welf Ernst war der gute 14. Meisterschaftsplatz schon recht sicher, für Axel Simon war zwischen Platz 15 und 19 noch alles möglich. Haub qualifizierte sich gewohnt stark auf dem 2. Platz hinter Dominator Steffen Jung und vor Duellant Eike Moes. Bartsch wurde Fünfter hinter dem Ex-S1 Fahrer Marcus Alden aus Schweden, der sein erstes Rennen im Ü40-Cup bestritt. Welf kam sehr gut zurecht und fuhr in Reihe 3 auf P12, Axel wurde 20.
In Lauf 1 gab es einen heißen Dreikampf um den Sieg zwischen den üblichen Verdächtigen. Auf der Ziellinie trennten die drei nicht einmal 0,7 Sekunden. Einmal mehr war es Jung, der das beste Ende für sich hatte. Haubi wurde hinter Eike Dritter. Der Vizetitel rückte damit erstmal in größere Ferne.
Haubi (28) anfangs noch vor Jung und Moes und dann Dritter auf dem Treppchen, © Dortmunder Sportfotografie
Bartsch landete im ersten Rennen auf Platz 6. Welf und Axel fighteten in der großen Kampfgruppe, die von Platz 11 bis 19 reichte, Am Ende hieß es für Welf Platz 16, wieder mal direkt gefolgt von Spielkamerad Axel.
Bartsch (15) im Verfolgerpulk; © Dortmunder Sportfotografie
Im 2. Lauf hatte Moes Probleme mit der Benzinpumpe und sein Motorrad wollte im Vorstart nicht anspringen, plötzlich hatte Haubi wieder Chancen auf den 2. Gesamtrang…, aber so wollte er nicht vorbeiziehen und verrechnete sich höflicherweise. Aufgrund der speziellen Regelung mit einem Streichresultat ist im Ü40-Cup die Rechnerei auch nicht ganz trivial. Haubi war jedenfalls sicher, ihm reiche ein Dritter Platz locker und daher lies er nach gewonnenem Start den Schweden Alden und Gunner „Nacken“ Harsing kampflos passieren und freute sich im Ziel und auf dem Podium noch über den Vizetitel. Erst 30 Minuten später unter der Dusche, beim gemeinsamen nachrechnen mit Eike stellte sich heraus, das Haubi doch hätte gewinnen müssen, um ihn noch abzufangen. Aber einmal in der 3.Klasse beim Addieren Mathe geschwänzt und das rächt sich 34 Jahre später beim Motorradrennen….
Bartsch stürzte im 2. Rennen gleich in Kurve 3 vor lauter Ungeduld, den schlechten Start wieder wett zu machen. Zum Glück war nur das Moped, nicht aber der Fahrer verbogen. Welf wurde 11. und setzte sich dabei in einem heißen Fight gegen Kumpel Ingo Ruh um 30cm durch, Axel landete nicht weit dahinter auf Platz 14. In der Gesamtwertung landete Axel damit auf Rang 17, ganz knapp vor den nächsten 2 Verfolgern, das Kämpfen bis zur letzten Runde hatte sich also gelohnt in Harsewinkel.
W11 schont mal wieder seinen Vorderreifen, eben ein echter Schwob © Dortmunder Sportfotografie

Axel fightet bis zum Schluss; © Dortmunder Sportfotografie

Saisonfazit:

Mit der größten MCKT-SuperMoto-Racer-Mannschaft aller Zeiten und insgesamt 16 aktiven Fahrern Marc Schmidt, Steffen Schmid, Andy Roller, Florian Rau, Kevin Zambrano, Kenny Leibold, Marco Reger, Jonny Oswald, Dani Konkol, Magnus Hoyer, Harvey Thiel, Niko Haubensack, Welf Ernst, Axel Simon, Miro Trivuncevic und Christof Bartsch hat es riesigen Spaß gemacht. Es wurden viele Erfolge eingefahren und einige Pokale mit nach Hause gebracht. Einige MCKT´ler sind am Jahresanfang aufgestiegen oder eingestiegen und haben sich in der neuen Klasse mehr als achtbar geschlagen.
Im nächsten Jahr wird die Truppe hoffentlich noch etwas größer: 1 oder 2 Rookies könnten den MCKT bereichern. Mit mehr Teilnehmern, mehr Erfahrung und besserem Wetter werden wir in 2020 noch einen draufsetzen!
Vielen Dank allen Fotografen und unseren Sponsoren #regionalegutachterzentrale, #motorentechnikschmid, #limbaecher und #durasys
chr.b

29.09.2019 - Südwestdeutsche ADAC Kart-Slalom-Meisterschaft

Blick auf die Strecke, © mckt, f.v.
Eine Woche nach der Baden-Württembergischen Meisterschaft fand am 29. September 2019 in Rheinau-Linx (ADAC Südbaden) die Südwestdeutsche Meisterschaft statt. Qualifiziert für diesen Endlauf haben sich die jeweils besten vier Kartfahrer jeder Klasse aus den ADAC Regionalclubs Württemberg, Nordbaden, Südbaden, Saarland, Pfalz und Mittelrhein. Insgesamt 24 Fahrer aus jeder Klasse gingen auf den abgesteckten Parcours, um schnelle und vor allem fehlerfreie Runden zu drehen.
Samuel und Nevio, © mckt, f.v.
Vom MCKT hatten sich die beiden Fahrer Samuel Derr als zweiter und Nevio Pugließe als vierter der Württembergischen Meisterschaft qualifiziert. Allein das war schon eine tolle Leistung und die Freude über die Teilnahme an der Veranstaltung war groß.
Auf einem flüssig, schnellen aber anspruchsvollen Parcours ging die Klasse 1 als erste Starter auf die Strecke. Samuel ging als 16. auf die Strecke und legte gleich im Trainingslauf eine gute Runde vor, was Hoffnung auf mehr machte. Die folgenden beiden Wertungsläufe fuhr er ebenso sehr zügig mit guten Zeiten, aber leider kamen noch insgesamt vier Pylonenfehler (acht Strafsekunden) dazu. Das bescherte ihm dann im Endeffekt den 15. Platz. Ohne Fehler hätte er um den Sieg gekämpft, weshalb das Ergebnis natürlich umso enttäuschender war.
Der zweiter MCKT Fahrer Nevio ging im Anschluss der K1 in der K2 auf die Strecke. Er hatte direkt die Startnummer 1 und versuchte die gut warmgefahrenen Reifen zu nutzen, um die anderen Fahrer direkt unter Druck zu setzen. Mit einer guten Trainingszeit ließ er direkt aufhorchen und setze im ersten Wertungslauf direkt noch einen drauf. Mit einer ein Zehntel schnelleren und fehlerfreien Runde zeigte er direkt, dass heute mit ihm zu rechnen ist. Nach dem ersten Wertungslauf stand er auf Platz 5. Dadurch erhöhte sich natürlich nochmal der Druck, da er wusste, dass er gut dabei ist.
Nevio auf Platz 3, © mckt, c.pu.
Aber auch im zweiten Wertungslauf ließ er nichts mehr anbrennen und fuhr nochmal drei Zehntel schneller als im ersten Wertungslauf. Dann konnte er nur noch abwarten was die anderen Fahrer machten. Schnell wurde klar, dass es eventuell sogar für das Podest reichen konnte. Da noch zwei Fahrer im zweiten Wertungslauf Fehler machten, stand am Ende wirklich der dritte Platz für Nevio auf der Ergebnisliste. Alle freuten sich und waren stolz auf die tolle Leistung.
Die erfolgreiche Veranstaltung wurde noch durch den dritten Platz in der Mannschaftswertung gekrönt. Damit war für Nevio die erfolgreiche Saison beendet. Samuel durfte noch einmal beim Bundesendlauf in Sinsheim ran, für den er sich über die württembergische Meisterschaft qualifiziert hatte.
f.v.

29.09.2019 - Enttäuschendes ADAC Kart Masters-Finale für Phil Colin Strenge

Trotz Laufsieg keine Freude beim Nachwuchspiloten

Rennbericht von Björn Niemann (kart-magazin.de):
Hochmotiviert reiste Phil Colin Strenge am vergangenen Wochenende zum Finale des ADAC Kart Masters nach Wackersdorf. Bei den Bambini kämpfte er noch um die Vizemeisterschaft und war mit einem Sieg im ersten Finale auch auf dem besten Weg dahin – doch dann kam alles anders.
Phil Colin Strenge ist der Rookie des Jahres bei den Bambini im ADAC Kart Masters. Mit einer starken Performance mischte er von Saisonbeginn an auf den vorderen Rängen mit und gehört nun beim Finale noch zu den Favoriten auf die Vizemeisterschaft. Schon in den freien Trainings war er schnell unterwegs und überzeugte mit Spitzenzeiten.
Phil Colin Strenge gewinnt, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Das Qualifying verlief dann aber nicht wie erhofft, als sechster hatte er einen kleinen Rückstand zur Spitze. Doch in den Heats drehte er das Bild wieder. Mit schnellsten Rennrunden fuhr er nach vorne und lag im Zwischenranking am Abend auf dem starken zweiten Rang. "Ich liege hinter dem neuen Champion auf Platz zwei, damit können wir zufrieden sein", freute sich der Neunjährige.
Aufregend wurde es dann in den Finals. Im ersten Durchgang lieferten sich die Nachwuchsrennfahrer denkbar knappe Fights um die Positionen. Teilweise fuhr das ganze Feld wie an einer Perlenschnur gezogen. In der letzten Kurve kam es dann zum Fotofinish. Acht Karts bogen fast nebeneinander auf die Start-Ziel-Gerade ein und Phil behauptete sich letztlich als Sieger. "Wow, was für ein Finish. Das war zum Ende richtig knapp, mit dem Sieg habe ich meine Position in der Meisterschaft gestärkt."
Phil Colin Strenge mit Pokal, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Einen herben Rückschlag galt es dann nach dem zweiten Finale zu verkraften. Schon früh im Rennen geriet er ins Aus und eilte dem Feld hinterher. Noch schlimmer kam es aber im Anschluss. Die Sportkommissare bemängelten seine Fahrweise und disqualifizierten den Baden-Württemberger für beide Rennen. "Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen und haben deswegen auch Berufung eingelegt. Für Phil war das eine schwere Nachricht und er ist nun natürlich enttäuscht", erklärte sein Vater Jens. In der Meisterschaft belegt er trotzdem noch den fünften Rang und erhielt am Abend einen Siegerpokal.
Nun heißt es nach vorne zu blicken. In drei Wochen finden in Oschersleben das Finale des ADAC Kart Cup und gleichzeitig der ADAC Kart Bundesendlauf statt. In beiden Wertungen gehört Phil wieder zu den Favoriten.
Björn Niemann, (kart-magazin.de)

22.09.2019 - Baden-Württembergische ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft

Am Sonntag den 22. September fand beim MSC Bittenfeld der Endlauf zur Baden-Württembergischen ADAC-Kart-Slalom-Meisterschaft statt. Qualifiziert hatten sich die besten 24 Fahrer aus ganz Baden-Württemberg. Es waren Teilnehmer des ADAC Württemberg, ADAC Nordbaden, ADAC Südbaden, AVD und des DMVs am Start.
Vom MCKT hatten sich die Fahrer Samuel Derr, Nevio Pugließe und Marko Sindik über die württembergische Meisterschaft qualifiziert. Samuel ging in der Klasse K1 an den Start und war als erster der drei MCKT-Fahrer am Start. Mit zwei schnellen Runden aber leider auch zwei Fehlern und daraus resultierenden vier Strafsekunden fand er sich am Ende auf Platz 5 wieder und verpasste somit nur knapp die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der dmsj in Lübeck.
Nevio und Marko gingen in der Klasse K2 an den Start. Marko war direkt als einer der ersten auf der Strecke und versuchte eine gute Zeit hinzulegen. Leider gelang ihm keine gute Runde mit zwei Pylonenfehlern. Somit hieß es im zweiten Lauf nur noch Attacke. Dort machte er es deutlich besser und fuhr eine gute Zeit, hatte aber auch einen Pylonenfehler. Am Ende des Tages fand sich Marko auf dem 16. Platz wieder.
Nevio ging als zehnter auf die Strecke. Leider kam er mit der Strecke nicht so gut zurecht und erreichte nach zwei Läufen mit einem Pylonenfehler Platz 15.
Die Mannschaft des ADAC Württemberg konnte sich am Ende noch über den zweiten Platz in der Mannschaftswertung freuen.
f.v.

15.09.2019 - Phil Colin Strenge: SAKC-Titel knapp verpasst

Ein Punkt fehlte zum Sprung an die Spitze

Rennbericht von Björn Niemann (kart-magazin.de):
Das Finale des Süddeutschen ADAC Kart Cup bot am vergangenen Wochenende für Phil Colin Strenge eine gehörige Position Spannung. Der Bambini-Rookie kämpfte in seiner ersten Saison direkt um den Titel. Am Ende fehlten ihm nur ein Punkt zum ganz großen Erfolg, aber auch über den Vizetitel konnte er sich freuen.
Seit Jahresbeginn kämpft der Aufsteiger bei den Bambini um den Titel. Dieser Fight fand auch beim Finale im Prokart Raceland Wackersdorf seine Fortsetzung. Mit 22 Teilnehmern war das Feld diesmal stark besetzt, neben dem SAKC, fand auch das Halbfinale des überregionalen ADAC Kart Cup statt.
Phil Colin Strenge, © Björn Niemann (kart-magazin.de)
Das Phil Colin das Zeug zum Siegen hat, zeigte er direkt im Qualifying. Mit der Pole-Position führte er das Klassement der Nachwuchsrennfahrer an und hatte eine gute Ausgangslage für die Rennen. "Nun heißt es Ruhe zu bewahren und das Bestmögliche herauszuholen", sagte der Youngster vor dem Start.
Die Wertungsläufe der Bambini waren gewohnt eng. Im Verlauf der jeweils elf Rennrunden gab es gleich mehrere Positionswechsel. Letztlich sah der Unterensingener zweimal als dritter und einmal als vierter die Zielflagge. Damit belegte er in der Tageswertung den hervorragenden vierten Platz und wurde bei der Siegerehrung mit einem Pokal geehrt.
In der Endabrechnung des SAKC hatte er am Ende ein weinendes und ein lachendes Auge. Um einen Punkt verpasste der Rookie den Meistertitel. "Natürlich ist man etwas traurig, wenn man so knapp den Titel verfehlt. Es ist aber meine erste Bambini-Saison und wir hatten alle nicht damit gerechnet um die Meisterschaft zufahren. Der Vizetitel ist auch ein toller Lohn und macht mich stolz. Ein großer Dank an mein Team Ebert Motorsport und meinen Partner SGS Meisterdach", fasste Phil Colin im Ziel zusammen.
Weiter geht es für den Nachwuchsfahrer aus Baden-Württemberg in zwei Wochen. Dann steht er wieder in Wackersdorf am Start und kämpft um die verbleibenden Zähler im ADAC Kart Masters. Dort hat er ebenfalls in seiner Debütsaison noch beste Chancen die Meisterschaft in den Top-Drei zu beenden.
Björn Niemann, (kart-magazin.de)

14.09.2019 - Viertes SuperMoto-Training 2019

.. auf der Strecke, © mckt
Am Samstag, 14.September, wurde das letzte offene SuperMoto Training in 2019 durchgeführt. Bei diesem herrlichen Spätsommertag war das Fahrerlager wieder dicht gefüllt.
Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung
Alle Details bitte den Auschreibungs- und Nennunterlagen entnehmen. Diese stehen hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Leider gab es auch ein paar Stürze die im Krankenhaus endeten. Auf diesem Weg den Teilnehmer nochmals eine gute Besserung!
Leon Heimann beim SuperMoto of Nation in Paris, © Dani Heimann
Wieder einmal nutzte ein Nachwuchsfahrer unser Training für die Vorbereitung der restlichen SuperMoto Rennen in dieser Saison. Leon Heimann aus Aalen, ein absolutes Nachwuchstalent, gerade mal 10 Jahre jung. Aktuell auf dem 2. Platz in der Junioren ADAC SuperMoto Trophy Meisterschaft.
Aufgrund seiner Leistung wurde er für das SuperMoto of Nation in Paris nominiert, bei dem er mit einem 7 Gesamtrang in seiner Klasse auf sich aufmerksam machte. Dies bereits nach seinem 6. SuperMoto Rennen überhaupt!!
Von den Teilnehmern kamen durchweg wieder positive Rückmeldungen zu den Trainings in 2019. Sie freuen sich, 2020 wieder beim MCKT an den Start zu gehen.
Die Bilder sind unter www.bilder.mckt.de zum Download bereitgestellt.
Gut essen im Ristorante Del Gusto
Über den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
k.sch./hjl

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