MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Supermoto im MCKT


SupermotoSupermoto, © hjl
Seit 2008 findet im MCKT ein Supermoto-Training auf dem Verkehrsübungsplatz statt.
Trainiert wird mit eigenen Motorrädern auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern während der Sommerzeit donnerstags von 17.00 bis 19.30 Uhr.
hjl
Stand 28.01.2018

Berichte aus der Abteilung Supermoto des MCKT


08.09.2019 - 6. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Cheb (Tschechien)

Im tschechischen Cheb fand am 7. und 8. September der 6. und vorletzte Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft statt. Nach wochenlangem Sonnenschein stellte sich am Rennwochenende pünktlich Herbstwetter mit einigen Niederschlägen ein. In den vergangenen Jahren hatte sich gezeigt, dass Cheb im Regen sehr unberechenbaren Grip bietet, was zu überdurchschnittlich vielen Stürzen geführt hat.
Haubensack und Bartsch nach dem Ü40 Qualy vor dem Waschplatz; © MCKT
Stürze gab es auch am vergangenen Wochenende, aus welchen Gründen auch immer, eher weniger als früher, der zweite Lauf der S1 war zum Beispiel trotz Dauerregen nahezu sturzfrei. Die lange Strecke mit anspruchsvollem Offroad und verhältnismäßig guten Überholmöglichkeiten, wird von einigen geschätzt, von anderen aufgrund der seltsamen Gripverhältnisse gehasst und teils "boykottiert". So war die Teilnehmerzahl etwas geringer als sonst, auch Zuschauer verirren sich leider kaum nach Cheb.

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

Die Deutsche Nummer 1 und MCKT-Pilot Marc Schmidt war in Cheb wieder mit dabei und bewies seine Extraklasse bei schwierigen Verhältnissen ein weiteres Mal mit einem Doppelsieg. Aber bei den wechselnden Bedingungen war das alles andere als einfach. Im abtrocknenden Qualy setzte er früh die Bestzeit mit Regenreifen, diese wurde aber von mehreren Fahrern auf Slicks erst knapp, dann immer deutlicher unterboten, so dass Marc kurz vor Schluss nochmal auf die Strecke ging und in seiner letzten Rund absolut spektakulär die Pole zurück eroberte.
Start der S1-IDM mit Marc Schmidt (41); © RS-Sportbilder.ch
MCKT-Pilot Andy Roller hatte im Qualy noch Schwierigkeiten mit der Strecke und landete am Ende des starken Feldes, was sich bei den Rennen aber ändern sollte. In Rennen 1 gelang Andy ein super Start und er fuhr vor auf Platz 11, dann kollidierte er im Offroad mit einem schnelleren Piloten, der nach Sturz von hinten wieder vorfahren musste. Trotz des hohen Tempos und heftigen Einschlags blieb Roller unverletzt und konnte weiterfahren. Allerdings blieb "nur" der 14. Platz.
Andy im Infight mit Labenski; © RS-Sportbilder.ch
Im zweiten Rennen bei Regen kam Andy glänzend zurecht, konnte Chadrysiak und Fligr überholen und mit Labenski um den Platz als bester Rookie fighten, so bot er den zahlreichen MCKTlern, die im kalten Regen ausgeharrt, hatten eine tolle Show. Im Offroad hatte Labenski Vorteile und kam meist mit 10 bis 15 m Vorsprung raus, die Andy in drei Kurven auf dem Asphalt wieder zufahren konnte. Andy setzte einige Angriffe, einer war erfolgreich und umjubelt, jedoch schlug Labenski im Offroad wieder zurück und ging wieder vorbei. Andy kämpfte bis in die letzte Runde und setzte sich dort erneut außen neben Labenski, der verteidigte aber erfolgreich seine Linie und rettete sich mit Minimalvorsprung über die Ziellienie. Sehr schade, denn Andy war schon ein paar mal knapp dran, die "Bester Rookie-Wertung" zu gewinnen, hoffentlich klappt es beim Finale in Harsewinkel.
Marc Schmidt im Anlieger ....; © RS-Sportbilder.ch
... und beim Feiern seines Doppelsiegs; © RS-Sportbilder.ch

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

In Cheb war der MCKT mal wieder mit allen drei Piloten vertreten: Allerdings verliefen bereits die Trainings nicht besonders glücklich und Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold kamen zusammen schnell auf sicherlich 10 Stürze. Im nassen Qualy landete Zambrano auf dem guten 12. Platz, Leibold wurde 19. und Rau 24.
Kevin im Regen - Mehr Schräglage war nicht möglich; © Zambrano
...lieber geradeaus; © Zambrano

Im ersten trockenen Rennen gelang Florian Rau der gewohnt gute Start und er konnte viele Plätze gut machen, lag Eingang Offroad sogar vor Kevin Zambrano im vorderen Mittelfeld, Teamkollege Zambrano ging jedoch im Offroad direkt wieder an Rau vorbei. Aufgrund diverser Wehwehchen, einem steifen Nacken und fehlendem Vertrauen in den Grip fiel Rau im Verlauf des Rennens noch einige Plätze zurück und kam als 25. durch das Ziel.
Kenny erging es ähnlich und er konnte mit seinen Blessuren und wegen fehlendem Vertrauen auch nicht wirklich pushen und landete so abzüglich der 3 Gaststarter auf Platz 19, immerhin noch zwei Punkte. Drei Plätze weiter vorn kam Kevin auf dem 16. Platz ins Ziel. Dabei hatte er zwar stets vier Fahrer knapp vor sich, aber die Hoffnung noch einmal angreifen zu können, erfüllte sich nicht.
Kenny begeistert im Regen; © MCKT
Flo erwischt in einem trockenen Moment; © TRex Sportfotografie

Im zweiten Rennen bei wieder nassen Bedingungen nahmen Leibold und Rau nicht teil, um weitere Stürze und Schäden zu vermeiden. Kevin Zambrano gelang ein besserer Start und so konnte er sehr gut im vorderen Mittelfeld mitkämpfen und kam schließlich auf dem sehr guten 11. Platz, nur 2,5 Sekunden hinter P8 ins Ziel.

S4 Ost – Amateure Trophy

Bislang hatte der MCKT in dieser Klasse keinen Fahrer am Start, da unsere Jungs in der S4 West antreten. Mit unserem Neumitglied Magnus "Magnum" Hoyer haben wir jedoch nurn auch einen "Ost-Fahrer", der in Cheb gemeinsam mit Jonny Oswald (als Gaststarter) im Grid stand. Die beiden hatten in den Rennen immer miteinander zu spielen und standen auch in der Startaufstellung auf den Plätzen 12 (Jonny) und 13 (Magnum) direkt nebeneinander.
Im ersten Durchgang lag Jonny lange auf Platz 11 vor Magnus in einer unterhaltsamen 5-Mann Kampfgruppe und wollte in der letzten Runde noch unbedingt sein Top10-Ziel realisieren, dabei übertrieb er es in der Zielkurve und stürzte 20 m vor der Ziellinie - aber manchmal muss man es einfach versuchen, sonst ärgert man sich hinterher genauso. Nach der kurzen Bodenprobe blieb für Jonny immer noch der 14. Rang, zwei Plätze hinter Magnus Hoyer. Im zweiten Lauf waren wieder die gleichen Jungs in der Kampfgruppe um Platz 8 bis 12. Diesmal blieben alle sitzen und Jonny und Magnus finishten auf den Plätzen 11 und 12.
Magnus Hoyer noch ohne MCKT-Outfit; © TRex Sportfotografie
Jonny in Action; © MCKT/k.sch.

Ü40 -Cup

Die meisten MCKT-Teilnehmer gab es wieder bei denen, die schon am längsten Jung sind, den Ü40ern. Kapo Axel Simon, Haudegen W11 Ernst, Küken Haubi und Schreiberling Bartschi waren wieder am Start, Miro musste aufgrund gesundheitlichen Beschwerden passen, das Alter ist nicht immer schön.
Die vier neigten zu Pärchenbildung und so spielten häufig Welf mit Axel (13. und 14. im Qualy) und Haubi mit Christof (Startplätze 4 und 5).
Haubi und Christof sind sich in Cheb öfters begegnet; © RS-Sportbilder.ch
Im ersten Rennen bei trockenen Bedingungen, aber mit nur einer schmalen sauberen Fahrspur war Präzision und etwas Vorsicht angesagt. Der neue Ü40-Meister Steffen Jung fuhr zweimal mehr dem Feld auf und davon, während das Rennen dahinter viele Überholmanöver geboten hat.
So kämpfte sich Bartsch von Platz 6 nach dem Start, Runde für Runde vor auf Rang 2 im Ziel und war happy über sein bestes Saisonergebnis. Haubensack war in der gleichen Kampfgruppe, musste erst Bartsch und Moes vorbeilassen, holte sich aber gegen Gotschy wieder einen Platz zurück und landete auf Platz 4. Welf hatte wenige Plätze weiter hinten ebenso spaßige Zweikämpfe und landete auf dem tollen 10. Platz. Axel wurde in der ersten Runde in einen Crash verwickelt und kämpfte sich von ganz hinten wieder auf den 15. Platz nach vorne.
Axel (#97) und .....; © RS-Sportbilder.ch
Welf (#211) gut unterwegs in Cheb; © RS-Sportbilder.ch

Der zweiten Lauf verlief an der Spitze ähnlich, Bartsch konnte erneut auf Rang 2 nach vorne fahren und hatte drei Runden vor Schluss einen relativ beruhigenden Vorsprung, dann aber einen Absprung seiner Kette und vorbei wars mit der Freude über 2x Podium. Haubi "erbte" den dritten Platz.
Welf Ernst konnte sich beim Start und in der ersten Runde gleich ein paar Kollegen schnappen, musste dann wieder Plätze abgeben. Er konnte aber beim Hinterherfahren etwas Kraft sparen und blies in den letzten zwei Runden zur Attacke, schnappte sich wiederum 2 Kontrahenten und beendete das Rennen auf dem neunten Platz.
Welf und Axel scheinen etwas Spaß gehabt zu haben; © MCKT
Axel war auch super mit dabei, konnte sich Anfangs am Hinterrad von Welf festbeißen. Beim Angriffsversuch hatte er allerdings einen kleinen Ausrutscher und verlor so den direkten Anschluss. Mit nachlassenden Kräften auf der konditionell anstrengenden Strecke mit langem Offroad und vielen Sprüngen verbremste sich Axel in der letzten Runde und musste noch einen Mitstreiter vorbei lassen, so dass es am Ende Rang 13 wurde.
Am 26. und 27. September folgt das Finale der IDM in Harsewinkel. Dann greift der MCKT nochmal mit geballter Kraft an.
chr.b

Vorschau: Weiteres SuperMoto-Training !

SuperMoto-Training am 14.09.2019

Der MCKT wird am 14. September ein weiteres öffentliches SuperMoto Training anbieten, und dies wieder mit einer Strecke, die in diesem Jahr so noch nicht gefahren wurde.
Auschreibung
Alle Details bitte den Auschreibungs- und Nennunterlagen entnehmen. Diese stehen hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung:

Infos und Ausschreibung:

für den 14. September 2019

Achtung Hinweis für Teilnehmer und Zuschauer:

An diesem Wochenende findet auf dem Flugplatz Hahnweide das legendäre Oldtimer-Flieger-Treffen statt, hier könnte es bei der Anfahrt zu kleinen Verzögerungen kommen.
Eine alternative Anfahrt ist von der Autobahn auch über Kirchheim und den Ortsteil „Lindorf“ möglich.
.. auf Asphalt ..., © mckt
.. und in der Luft, © mckt

Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet.
Gut essen im Ristorante Del Gusto
Über den ganzen Tag wird für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
hjl

14.07.2019 - 5. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Oschersleben

Zum fünften Lauf der Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft ging es nach Oschersleben in Sachsen-Anhalt. Zum Glück hatten wir Verpflegung inkl. Gördöffölsölöd dabei, denn mit Schwäbisch kommt man dort nicht weit und die "Eingeborenen" sind teils schwer zu verstehen.

Klasse S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft

Andy Roller beim Andriften des schnellen Rechtsknicks Ende Start-Ziel; © TRex photographix
Marc Schmidt fehlte in Oscherleben, da er zeitgleich mit seinem italienischen L30-Team an der Italienischen Meisterschaft in Latina teilnahm und dort nach einem weiteren Doppelsieg auch die Meisterschaft anführt.
S1-Aufsteiger Andy Roller kam in Oschersleben glänzend zurecht und schaffte es erstmals, in beiden Läufen in der gleichen Runde wie der Sieger Jan Deitenbach zu bleiben. Und ohne auf die Überrundenden Rücksicht nehmen zu müssen, macht das Rennen gleich doppelt Spaß und die Konzentration gilt bis zur Zielflagge komplett den Fights mit den direkten Gegnern.
Andy blieb im Qualy nur 3 Sekunden hinter der Pole und landete auf dem 11. Platz! Im ersten Rennen musste er lediglich den Niederländer Joshua Das vorbei lassen und wurde Zwölfter.
Jan Deitenbach wurde in Oschersleben nass gemacht – Nach seinem Doppelsieg; © TRex photographix
Im Zweiten Lauf waren noch 2 Gaststarter aus der S2 mit dabei, die in der Kampfgruppe mit den letztjährigen Aufsteigern mitmischten, so war für jede Menge Unterhaltung gesorgt. Roller wurde erneuet 12. und holte sich die größte Punkteausbeute der Saison mit nach Hause.
In der Meisterschaft liegt er vor der Sommerpause mit 64 Punkten auf dem 16. Platz, nur 12 Punkte hinter dem besten Aufsteiger Kevin Labenski, der 13. ist.

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

In Oschersleben fehlte MCKT-Pilot Kenny Leibold, der sich auf den Abschluss seines Studiums konzentriert. Mit Florian Rau und Kevin Zambrano waren zwei MCKT-ler dabei. Zambrano qualifiezierte sich auf Rang 17, mit einer guten Sekunde Rückstand wurde Rau im engen Fahrerfeld 26.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Ausgang des Offroad nochmal mit frischer Erde umgebaut und gewalzt, so dass der Streckenzustand deutlich besser war.
Kevin auf der Ideallinie; © X Sport Pictures
Im ersten Rennen konnte sich Kevin wie gewohnt an seinen Vorderleuten festbeißen, sich das eine oder andere abschauen und denn vollstrecken und überholen. Abzüglich eines Gaststarters wurde er guter 13. Flo kämpfte im Verfolgerpulk nur einige Sekunden dahinter um Punkte und durfte schließlich für Platz 18 einige mitnehmen. Das zweite Rennen verlief ähnlich mit engen Fights und für unsere Piloten war es am Ende jeweils noch einen Platz besser als im ersten Durchgang: 12. und 17. Für Kevin und Flo und damit wieder ein erfolgreicher Ausflug in den nahen Osten.
Der Riese und sein Spielzeug; © X Sport Pictures
In der Meisterschaft liegt Zambrano mit 81 Punkten auf dem 13. Platz, zu Platz 9 fehlen aber nur winzige 8 Punkte, somit ist bis zum Saisonende noch viel Spannung angesagt. Rau liegt auf Rang 24, obwohl er das Rennen in Schaafheim auslassen musste. Leibold folgt mit 2 fehlenden Rennen auf Platz 26. Führender in der Gesamtwertung ist ein guter Bekannter aus unseren öffentlichen MCKT-Trainings und gern gesehener Mittrinker bei abendlichen Fahrerlagerparties, Frank Ensenauer.

Ü40 Cup

In Oschersleben war der MCKT wieder mit allen 5 Startern vertreten. Von den ursprünglich für den Ü40 Cup genannten fehlt natürlich weiterhin unser Zeljko Durdevic, der sich nach seiner Verletzung aus dem Frühjahr jedoch auf einem guten, wenn auch langwierigen Genesungsweg befindet. Zumindest am Donnerstags-Stammtisch am Hefeglas hat er sein erfolgreiches Comeback gefeiert – weiterhin gute Besserung!
Haubi mit neuem Kleid in Oschersleben; © X Sport Pictures
Miro beißt sich durch; © X Sport Pictures
Miro Trivuncevic war in Oschersleben etwas gehandicapt aufgrund seiner Rückenbeschwerden, kämpfte sich aber durch beide Renne und hatte tolle Zweikampfe mit Cup-Chef Joe Gregor und Welf Ernst (der immer noch von seinem Überholmanöver in der langen Vollgas-Linkskurve gegen Miro schwärmt). Für Punkte reichte es bei Miro mit den Plätzen 22 und 24 diesmal knapp nicht.
Axel Simon könnte sich auf dem guten 19 Platz unter 33 Startern qualifizieren und konnte sich im ersten Lauf in einer Fünfergruppe beim Kampf um die Plätze 15-19 durchsetzen und vorne bleiben. In Rennen 2 kämpfte er mit Urgestein, Ex-Teamchef und Jugendförderer Lars Dicke und mit Teamkollege Welf Ernst und landete im Sandwich auf Platz 18.
Full Throttle Axel; © X Sport Pictures
W11 kratzt den Asphalt auf; © X Sport Pictures
Der schon erwähnte Welf Ernst hatte in Oschersleben seine Lieblingsdriftkurve gefunden und am Samstag in den Trainings war ihm quer fahren und Spaß haben noch wichtiger als schnell zu sein. Seine Rundenzeiten wären am Sonntag zwar auch für einige Plätze weiter vorne gut gewesen, aber Welf war mit zweimal Platz 19 und spektakulären Zweikämpfen rundum glücklich.
Christof Bartsch war am Samstag noch sehr unzufrieden mit sich und der Welt und Starplatz 7 und 3,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Über Nacht fand er irgendwo Zeit und Vertrauen und konnte den Rückstand im ersten Rennen auf unter eine Sekunde drücken. Lange Zeit lag er auf Platz 4, direkt am Hinterrad von Haubi, beim Überrunden wurde er leider in die Wiese abgedrängt, verlor einen Platz und landete auf dem Fünften hinter Gunnar „Nacken“ Harsing. Im zweiten Lauf fightete er von der ersten bis zur letzten Runde mit Ingo Ruh und Phil Gee und konnte sich knapp durchsetzen und erneut den 5. Platz belegen.
Niko Haubensack hatte in Oschersleben den dritten Platz abonniert. Im Qualy lag er bis zur letzten Runde auf 2, dann konnte sich Eike Moes mit mickrigen 7 Hundertstel Sekunden an ihm vorbei pressen.
Christof hinter Ingo und Nacken; © Bartsch
Die gewohnten Holeshots in die erste Kurve fallen auch nicht mehr so leicht wie zu Saisonbeginn, Eike und Steffen haben wohl Starts trainiert und in dieser Beziehung aufgeholt.
Haubi landete daher mit geringem Rückstand auf den Doppelsieger Steffen Jung und den zweimal zweitplatzierten Eike Moes zweimal auf dem dritten Platz.
In der Meisterschaft liegt Haubensack somit weiter auf Platz drei vor Bartsch auf Rang 4. Welf Ernst belegt den 12 Platz, Axel Simon ist 18. und Miro Trivuncevic 24 von 41 Teilnehmern.
Jetzt ist erstmal Sommerpause und das nächste Rennen im tschechischen Cheb folgt Anfang September.
chr.b

Videoformat: mp4, 288p/50, Dateigröße: ~ 6,1 MB

10.07.2019
SuperMoto Racing Gruppe

Das Video steht hier in höherer Auflösung zum Download zur Verfügung
(mp4, 480p/60, ~ 20 MB)

07.07.2019 - Deutsche Supermoto-Meisterschaft in Schaafheim

Anfang Juli fand im Hessischen Schaafheim auf dem Odenwaldring der vierte Lauf zur Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt. Zwar knapp 3h Autofahrt von Kirchheim entfernt, ist es trotzdem die naheste Veranstaltung und somit unser Heimrennen.
die MCKT-Mannschaft (in GRH); © Trex Sportfotografie
Wie in dieser Saison schon fast üblich war das Wetter in Schaafheim wechselhaft und somit standen häufige Reifenwechsel an.
Marc Schmidt stylisch; © Speedjunkee Racepics

Klasse S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft

MCKT-Fahrer Marc Schmidt war auf seiner L30-Honda in Schaafheim wieder am Start und konnte ein perfektes Wochenende abliefern, Platz 1 im Zeittraining und in beiden Rennen. Bei seiner Dominanz konnte er sich es leisten, für die Zuschauer einige spektakuläre Sprünge zu zeigen.
Unser zweiter S1 Pilot Andy Roller war am Trainings-Samstag verhindert. Am Sonntag früh konnte er lediglich das Warm Up bestreiten und musste das Rennen vom letzten Platz aus in Angriff nehmen.
...sympathischstes Gridgirl; © Roller
Im starken S1-Feld konnte er trotzdem gegen die anderen Aufsteiger kämpfen. Aber beim Überrunden machte er sehr früh und rücksichtsvoll Platz und seine direkten Gegner konnten in dieser Phase einen Vorsprung vor ihm rausfahren, den er nicht mehr schließen konnte.
Unter Berücksichtigung des Trainings-Rückstands eine klasse Leistung. Dank zweier fünfzehnter Plätze hat sich der Trip nach Schaafheim auf jeden Fall gelohnt!
Kevin verteidigt Platz 6; © Facebook Zabrano

Klasse S3 – Deutscher Supermoto Cup

In Schaafheim fehlten die MCKT-Starter Florian Rau und Kenny Leibold. Unser 16-jähriger Rookie Kevin Zambrano war somit der einzige MCKT-Vertreter.
Im Zeittraining landete bereits auf dem 16. Startplatz. Im Rennen 1 konnte er einige Plätze gut machen und wurde hervorragender 12. (abzüglich eines Gaststarters).
...; © Facebook Zabrano
Im zweiten Rennen, das aufgrund des Regens auf verkürzter Strecke stattfand, konnte Kevin nach tollem Start bis auf Platz sechs nach vorne stoßen.
Diesen verteidigte er hartnäckig gegen einige Verfolger. Im letzten Renndrittel bremste er seine Honda leider einmal aus und fiel auf Rang elf zurück und dann kam noch ein kleiner Sturz dazwischen, so dass leider nur der 15. Platz blieb - trotzdem ein Super-Rennen.

S4-West – Amateure-Trophy

Dani Konkol ...; © k.schl.
In der Klasse S4 West waren mit Dani Konkol, Marco Reger und Johnny Oswald 3 MCKT Fahrer am Start. Die Amateurklasse S4 West bestritt in Schaafheim bereits ihr Finale 2019, bevor im Oktober in Harsewinkel die Klasse West gegen die Klasse Ost um den Gesamtdeutsche S4-Titel fährt.
Dani Konkol konnte im Training einige Gegner hinter sich lassen und würde 30. Im ersten Rennen startete er etwas vorsichtig und lag am Ende des Feldes. Aufgrund eines Sturzes wurde das Rennen jedoch neu gestartet. Beim Restart war Dani deutlich reaktionsschneller und aggressiver und kratzte anfangs an den Top 20. Gegen Rennende ließ die Kraft nach und er belegte nach heißen Kämpfen den 27. Platz.
.. und Marco in Action; © k.schl.
Im Zweiten Durchgang musste er aufgrund defekter Hinterbremse passen und leider zuschauen.
Marco Reger konnte sich auf dem 26 Startplatz qualifizieren, war damit jedoch gar nicht zufrieden. Im ersten Rennen konnte er anfangs einige Plätze gutmachen, leider landete er nach dem großen Sprung sehr unglücklich, überdehnte seinen Fuß und brach sich (ohne Sturz!) die Ferse. Nun ist leider eine mehrmonatige Pause angesagt.
Johnny Oswald; © k.schl.
Johnny Oswald war zum ersten Mal in Schaafheim und im Training 23. Im Rennen zeigt er eine starke Leistung und wurde abzüglich der Gaststarter zwölfter.
Im zweiten Durchgang lief es erneut sehr gut und Jonny wurde 14. In seiner ersten Rennsaison könnte Johnny damit den 13. Gesamtplatz unter über 37 Startern in der S4-West-Klasse einfahren. Damit qualifizierte er sich auch für das Saisonfinale West gegen Ost in Harsewinkel Anfang Oktober.
Marco Reger wurde 20. In der Gesamtwertung und Dani Konkol 33. Neuer S4-West-Meister ist Kevin Schmitz aus Gronau.

Klasse Ü40 Cup

Von den MCKT-Piloten fehlte leider Miro Trivuncevic wegen Rückenproblemen. Welf Ernst und Axel Simon fuhren im Zeittraining im vorderen Mittelfeld und stellten ihre Motorräder auf den 14. und 22. Startplatz. Niko Haubensack landete einmal mehr in der ersten Reihe auf Startplatz 4, unter anderem hinter Ex-S1 Fahrer Jo „Stunt“ Bauer, der einen Gaststart in der Ü40-Klasse machte. Christof Bartsch landete in der 2. Reihe auf Rang 6.
Startgetümmel mit Axel (97), Welf (211); © k.schl.
Pünktlich vor dem ersten Lauf begann es ordentlich zu regnen und im Verlaufe des Rennens wurde von Runde zu Runde der Offroad immer schwieriger zu befahren. In der Senke zwischen den beiden Sprüngen galt es, viel Schwung mitzunehmen, um die Auffahrt überhaupt bewältigen zu können. Teilweise waren 5 Fahrer in der Senke, die sich nicht mehr ohne fremde Hilfe heraus kämpfen konnten. Axel Simon war eines der Opfer, die mehrere Runden im Loch festhingen. Damit war das Rennen gelaufen und Axel landete auf Platz 25. Welf kämpfte sich hervorragend durch den rutschigen ersten Lauf und wurde 11. Christof Bartsch lag nach einem guten Start nach 2 Kurven direkt auf Rang 4 und konnte in der Anfangsphase einen Vorsprung von über 10 Sekunden auf Platz 5 herausfahren. Dann wurden die Bedingungen immer „unfahrbarer“ und die Rundenzeiten waren teils mehr als 10 Sekunden langsamer. Bartsch musste erst Phil Gee passieren lassen, dieser stürzte jedoch kurz darauf und Bartsch lag wieder auf Rang 4.
Am Ende konnte sich Moes noch bis ans Hinterrad von Bartsch heranfahren, aber nicht mehr überholen. Auf dem starken dritten Rang landete Teamkollege Niko Haubensack, der sich nur dem starken Gunnar Harsing und einmal mehr Steffen Jung geschlagen geben musste.
Startgetümmel mit Haubi (28) und Christof (15); © k.schl.
Am Ende konnte sich Moes noch bis ans Hinterrad von Bartsch heranfahren, aber nicht mehr überholen. Auf dem starken dritten Rang landete Teamkollege Niko Haubensack, der sich nur dem starken Gunnar Harsing und einmal mehr Steffen Jung geschlagen geben musste.
Der zweite Durchgang fand dann wieder bei besten Bedingungen statt. Welf Ernst und Axel landeten auf den Plätzen 16 und 21 und hatten großen Spaß bei den üblichen Kämpfen im vorderen Mittelfeld. Christof Bartsch war lange Fünfter, dann kam Teamkollege Niko Haubensack auf Rang drei liegend zu Sturz und nahm als Sechster wieder die Verfolgung auf. Er konnte auf der engen Strecke jedoch Ingo Ruh nicht mehr überholen und blieb somit 6. Bartsch erbte Rang vier hinter Steffen Jung Eike Moes und Gunnar Harsing.
Eine Woche nach Schaafheim folgt bereits das nächste Rennen in Oschersleben.
chr.b

12./26.05.2019 - Deutsche Supermoto-Meisterschaft in Großenhain und Sankt Wendel

Im Mai fanden in Großenhain und Sankt Wendel der 2. und 3. Lauf der internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt.
Das größte Team im Fahrerlager: MCKT, © MCKT
Während in Großenhain, ähnlich wie beim Saisonauftakt noch kalte und am Samstag komplett nasse Bedingungen herrschten, waren in Sankt Wendel trotz mäßiger Vorhersage durchweg trockene Bedingungen.

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

Unser Top Fahrer Marc Schmidt konnte erneut beide Veranstaltungen dominieren und legte in Großenhain ein sauberes Triple hin: 1. Im Qualy und Gewinner beider Rennen. Auch in Sankt Wendel war er der schnellste Mann im Feld, allerdings musste er im ersten Lauf mit technischen Problemen an der Bremse aufgeben, Lauf 2 konnte er wieder gewinnen.
Marc Schmidt in Sankt Wendel – sein Fahrstil, eine Augenweide; © Facebook MRS
Andy vor der tollen Zuschauerkulisse in Sankt Wendel; © RS-Sportbilder

Unser S1 Rookie Andy Roller kam in Großenhain im Feld der Profis bereits besser zurecht als noch beim ersten Rennen in Harsewinkel. Er konnte in beiden Läufen auf Platz 18 bereits zwei Fahrer hinter sich lassen und einige Punkte auf sein Konto verbuchen.
In Sankt Wendel konnte Andy im Qualifying seine Mitaufsteiger Szalai, Labenski und Chadrysiak und 2 weitere Fahrer hinter sich lassen. Im den beiden Rennen wurde er bei 23 Teilnehmern einmal 16. und einmal 17., abzüglich der Gaststarter beide Male hervorragender 13.!

Klasse S3 – Deutscher Supermoto Cup

Kevin am Sprung; © Facebook
Der MCKT war in Großenhain und Sankt Wendel mit 3 Fahrern in der S3 Klasse am Start. Für alle ist es die erste Saison in dieser starken Gruppe.
Kevin Zambrano kam mit den wechselhaften Bedingungen in Großenhain glänzend zurecht. Vom 19. Startplatz des 36-köpfigen Feldes fuhr er im ersten Rennen auf Platz 12 nach vorne, im zweiten Durchgang pflügte er durchs Feld und kämpfte bis in die letzte Runde um Platz 4, dabei kam er leider zu Sturz, wurde aber trotzdem hervorragender sechster.
Kenny (23) vor Flo (80); © MCKT
Flo Rau kam vom 27. Startplatz ebenfalls deutlich nach vorne in den Rennen und landete zweimal in den Punkten. Abzüglich Gaststarter einmal 16. und einmal 18. war die Ausbeute.
Für Kenny Leibold ging es vom 22. Qualy-Platz auf Rang 17 und 11 nach vorne. Im zweiten Lauf glänzte er mit spektakulären Hanging-Off-Überholmanövern außen herum an den Gegnern vorbei.
In Sankt Wendel konnte Kenny seinen Aufwärtstrend fortsetzen und unter 36 Teilnehmern den hervorragenden 11. Startplatz herausfahren.
... und im HangOff; © MCKT
In beiden Rennen stürzte er jedoch leider und bleib so außerhalb der Punkte. Flo war ebenfalls in Top Form und wurde im Zeittraining 19. In den beiden Rennläufen legte er noch eine Schippe drauf und wurde abzüglich der Gaststarter zweimal 16.
Kevin stellte seine Honda auf den tollen 13. Startplatz und wurde in den Rennen 14. und im zweiten Durchgang aufgrund eines Sturzes 21.

S4-West – Amateure-Trophy

Unsere S4-Fahrer waren in Großenhain nicht am Start, da dort die S4-Ost ihren Lauf ausgetragen hat. In Sankt Wendel waren unsere 3 Rookies (auch jeweils in ihrer ersten S4-Saison) wieder vertreten.
Dani; © k.schl
Marco; © k.schl
Dani Konkol war durch eine Erkältung gehandicapt. Im Zeittraining konnte er auf Platz 26 noch einige Gegner hinter sich lassen.
Im Rennen ließ die Kraft jedoch am Ende nach und Dani fiel auf Platz 30 zurück, im zweiten Lauf trat er nicht mehr an.
Jonny; © k.schl
Marco Reger landete im Qualy auf Platz 21, Im ersten Lauf ging es abzüglich der Gaststarter auf Platz 15 ins Ziel, im zweiten Rennen gelang ihm der erste Top 10-Platz und somit eine tolle Punkte-Ausbeute.
Jonny Oswald starte von 18. Platz und landete auf dem tollen 11. Platz in Durchgang 1. Im zweiten Lauf erzielte er den hervorragenden 6. Platz.

S5 – Einsteiger

Harvey Thiel debütierte in Großenhain und konnte trotz schwieriger Bedingungen direkt glänzen und sich auf Startplatz 5 qualifizieren! In Rennen 1 misslang der Start etwas, daher blieb "nur" Rang 8. Im zweiten Durchgang ging es in die andere Richtung vor auf den super dritten Platz – Erstes Rennen erste Siegerehrung, erster Pokal – schmeckt nach mehr!
In Sankt Wendel waren über 70 Einsteiger auf 2 Klassen aufgeteilt. Harvey wurde in seinem Halbfinale guter Achter und zog somit direkt das Ticket für das "große Finale". Aufgrund von Getriebeproblemen konnte er dort leider nicht mehr antreten.

Ü40-Cup

In der Ü40-Klasse fehlte in Großenhain unser Axel Simon urlaubsbedingt. Niko Haubensack landete im Qualy auf dem 3. Platz. Christof Bartsch wurde 7., Welf Ernst 11. und Miro Trivuncevic 19. im wie immer vollen Starterfeld mit 34 Piloten.
Im ersten Lauf bei schmierigsten und schwierigsten Bedingungen konnte Haubi den 2. Platz einfahren, im zweiten Durchgang schied er aufgrund eines Plattfußes leider aus. Christof wurde im ersten Lauf 5. und im zweiten Lauf 4., Welf landete auf den Rängen 14 und 13. Miro landete mit den Rängen 18 und 20 ebenfalls zweimal in den Punkten.
Haubi "eingehakt" und eingebremst; © k.schl
Christof hinter Eike Moes; © k.schl
In Sankt Wendel fehlte Miro aufgrund von Rückenproblemen. Haubi und Christof konnten sich in der ersten Reihe auf Plätzen 3 und 4 qualifizieren. Axel wurde hervorragender 14., zwei Plätze vor Welf. In den Rennen hatten die beiden tolle Fights untereinander und mit weiteren Konkurrenten und Axel konnte auf seiner Lieblingsstrecke mit 10 und 11 zwei Top-Platzierungen herausfahren. Welf landete knapp dahinter zweimal auf Platz 14 in der Kampfgruppe.
Christof kämpfte sich im Verlauf des Rennens 1 an Haubi heran. Er hatte aber keine Chance mehr, einen Angriff zu starten und wurde hinter Haubi Dritter.
Axel kämpft Welf nieder und jubelt hinterher über Platz 10; © k.schl
Im Zweiten Durchgang kämpfte Bartsch mit Eike Moes und Gunnar Harsing um Platz 2, wurde jedoch bei Harsings Sturz auch zu Fall gebracht und fiel so wieder hinter Haubi zurück, der stark gehandicapt war, da sein Starthaken verklemmt war und er das komplette Rennen mit eingekürzter Gabel über die Strecke hoppeln musste. Trotzdem reichte es unglaublicher Weise (auch dank Sturz von Harsing und Bartsch) zum dritten Platz und somit zur optimalen Schadensbegrenzung.
Nach Sankt Wendel geht es im Juli weiter mit den Rennen in Schaafheim und Oschersleben.
chr.b

01.05.2019 - Vorschau: SuperMoto-Termine 2019

In diesem Jahr finden wieder drei öffentliche Supermoto-Trainings statt. Die Auschreibungs- und Nennunterlagen stehen als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung

Infos und Ausschreibung:

für den 04. Mai 2019
für den 08. Juni 2019
für den 27. Juli 2019

Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Streckenvariante gefahren.
hjl

28.04.2019 - Supermoto Saison-Auftakt in Harsewinkel

Der MCKT war mit 12 Fahrern dabei

Das Team MCKT-Racing startet in der Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft 2019 richtig durch:
When the Flag drops, the Bullshit stops - Los geht’s in die Saison 2019, © youtube-video von TeamKev95
Mit 15 aktiven Fahrern in Summe ist der MCKT das vermutlich größte Team in Fahrerlager und mit der neuem Teambekleidung, den Bibs und dem schönen Dekor von Independent Racing auf jeden Fall das hübscheste! Unsere Sponsoren Regionale Gutachterzentrale, Motorentechnik Schmid, Limbächer und Durasys haben das möglich gemacht – Vielen Dank dafür!
Neues MCKT-Team Design, © Silke Meinsein
Von den 15 Fahrern fehlten beim Auftakt in Harsewinkel nur Marc Schmidt, der zeitgleich an einem Lauf zur italienischen Meisterschaft teilnahm und dort einen Laufsieg gegen Weltmeister Tom Chareyre verbuchen konnte, Steffen Schmid, der nur sporadische Gaststarts in der S1-Klasse geben wird und Harvey Thiel, dessen S5-Klasse in Harsewinkel nicht vertreten war.
Nach langer Winterpause und Training in Kirchheim, Spanien und Italien waren die Vorfreude und Erwartung auf den Saisonauftakt in Harsewinkel sehr groß. Wechselhafte Bedingungen von matschig über feucht bis trocken machten es schwierig, sich an das Limit heran zu tasten. Die Veranstalter in Harsewinkel und das Team Intim machten das beste daraus und präparierten die Sandbahn trotzdem immer wieder optimal. Auch für permanentes Reinigen von Toiletten und Duschen ein großes Lob! Danke an Alle Helfer, die uns Fahrern so ein Rennwochenende ermöglichen!

Klasse S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft

Die Ruhe vor dem Sturm, © Silke Meinsein
Nachdem ursprünglich relativ wenige Nennungen für die Top-Klasse eingegangen waren, einige namhafte Fahrer, wie Markus Volz und Andre Plogmann ihre Karriere beendeten, andere wie Marc Schmidt und Markus Class verstärkt international unterwegs sind und nur noch sporadisch an DM-Läufen teilnehmen, war das Fahrerfeld in Harsewinkel mit 18 Fahrern dann doch noch ganz passabel groß und auch von der fahrerischen Klasse sehr stark besetzt.
Die Spitzen-Fahrer aus Dänemark, Tschechien und Österreich (Vilhemsen, Vorlicek, Buschberger und Hitzenberger) dominierten die Veranstaltung und belegten 5 von 6 Podestplätzen, einzig Max Banholzer schaffte es als Vertreter aus Deutschland im 2. Lauf als Dritter auf das Podest. Unser MCKT-Pilot Andy Roller, der als Meisterschaftsdritter der S2-Klasse in 2018 aufsteigen durfte und musste, hat in der ersten Liga natürlich eine Riesen-Herausforderung vor sich. Als ältester Aufsteiger (ever?) mit immerhin 33 Lenzen darf er nun gegen die etablierten Stars und gegen die jungen wilden, risikobereiten Herausforderer antreten.
Andy kommt immer besser in Fahrt, © Silke Meinsein
Andy konzentrierte sich im Frühjahr eher auf Motocross-Training und hatte vor Harsewinkel erst wenige Asphalt-Kilometer unter den Rädern. Bei den schwierigen Wetterbedingungen fiel es ihm umso schwerer sich schnell einzugrooven. Trotzdem konnte er im Zeittraining in die vorletzte Reihe Fahren und einige Fahrer hinter sich lassen.
Ein Sturz in der ersten Runde und Reparaturstop in der Box machten aus dem ersten Rennen eher eine weitere Trainingssession. Im 2. Rennen gelang Andy ein sehr guter Start und er konnte direkt ca. 6 Fahrer hinter sich lassen, im Verlauf des Rennens musste er zwar wieder einige Kontrahenten ziehen lassen, aber die Routine und das Vertrauen wurde Runde für Runde besser. Für den Anschluss an das (bärenstarke) Mittelfeld muss Andy nun noch eine gute halbe Sekunde finden, dann gibt es in Großenhain oder Sankt Wendel vielleicht wieder einen Roller mitten in einer tollen Kampfgruppe um Platz 12 bis 15. So waren es die Plätze 18 und 17 und 7 Punkte für Andy in Harsewinkel.

Klasse S2 – Nationale Deutsche Meisterschaft

Nach dem Aufstieg von Andy ohne MCKT-Beteiligung

Klasse S3 – Deutscher Supermoto Cup

In der Klasse S3 ist der MCKT in 2019 mit 3 Rookies am Start. Unser 15-jähriger "Torero" Kevin Zambrano, letztjähriger Gewinner im SuperMoto-Youngster Cup und neu auf einer 450er Honda unterwegs, misst sich jetzt mit den großen Jungs. Blitzstarter Florian Rau, im letzten Jahr in den Top 10 der S4-Klasse unterwegs, will es dieses Jahr auf seiner neuen TM in der S3 wissen und Kenny Leibold, Ex-R6- und Junior-Cup-Straßenpilot wagt den Umstieg in den Dreck und markiert mit Knie am Boden sein Revier in der S3. Ziel für diese Jahr ist für alle drei erstmal „Erfahrung sammeln“, sich in der höheren Klasse zu etablieren und im Laufe der Saison Anschluss an die Top 10 herzustellen, was bei dem durchgängig starken und 36 Fahrer großen Feld eine entsprechende Herausforderung ist.
Flo im Regen, © Silke Meinsein
noch nicht 100%ig zufrieden, © Silke Meinsein

Die Trainings liefen durchwachsen, es gab die eine oder andere Bodenprobe und kleinere Schäden an den Motorrädern aber alle bleiben verletzungsfrei. Im nassen Qualifying konnte sich Kevin am besten auf die Verhältnisse einstellen und wurde toller 16. Kenny und Flo landeten auf den Plätzen 26 und 29 und waren noch nicht so richtig "akklimatisiert" mit dem Paket aus Strecke, Motorrad und Wetter.
Im ersten Rennen gelang Flo wie gewohnt ein guter Start, er ging direkt an Teamkollege Kenny vorbei, der kurze Zeit später auf der Sandbahn von einem Gegner abgeräumt wurde – Kenny war damit aus dem Rennen um die Punkte, stürzte ein zweites mal und gab vorzeitig auf. Flo kam immer besser zurecht und kämpfte um die ersten Punkte in der S3, abzüglich der Gastfahrer landete er aber auf Rang 21 und somit denkbar knapp um eine Position außerhalb der Punkte.
Viele Punkte für Kevin, © Silke Meinsein
so kann es weiter gehen, © Silke Meinsein

Kevin Zambrano Toro fuhr souverän und fehlerfrei im Mittelfeld der S3 mit und zeigte entsprechend guten Nerven und Kampfgeist um sich dort mit Haudegen wie Jochen Kohn oder Frank Lehmann zu battlen. Am Ende wurde Kevin abzüglich Gaststarter hervorragender 13. in seinem ersten S3-Rennen. Familie Zambrano hat den Junior und die Honda also sehr gut vorbereitet auf die Saison 2019!
Im 2. Lauf war Kevin wieder konstant stark unterwegs und landete abzüglich Gaststarter auf Platz 14 – insgesamt 15 Punkte (und 7,50 € Taschengeld aus der Sponsorenkasse !) durfte er mit nach Hause nehmen und war damit sehr zufrieden.
Kenny Leibold war im 2. Lauf auch stark unterwegs, konnte auf der Sandbahn das Tempo der Kollegen mitgehen und zeigte auf Asphalt was mit Knie auf dem Boden alles so geht. Er biss sich im Verfolgerfeld um die letzten Punkte fest und machte in der letzten Runde keine Gefangenen sondern nacheinander mit 3 Gegnern kurzen Prozess und konnte so in der Zielkurve Rang 20 und somit den letzten Punkteplatz übernehmen (ohne Gaststarter). Jetzt muss er 50 Cent versteuern, beim Bartek ne Runde Bier ausgeben, mal sehen, wieviel vom Preisgeld dann noch übrig ist…
Kenny ohne Knie am Boden, © Silke Meinsein
…was mach ich nur mit den 50 Cent?, © Silke Meinsein

Flo gelang wieder ein guter Start, jedoch ging in Kurve 1 der Platz auf dem Asphalt aus und im Gras ist selten die Ideallinie. Vom Ende des Feldes nahm Rau die Verfolgung auf, überholte noch einige Gegner, fuhr schnellere Runden als Kenny und war am Ende nur wenige Meter hinter dessen Gruppe, jedoch abzüglich Gaststarter auf Rang 24 und somit noch ohne Punkte, was es in Großenhain nachzuholen gilt!

S4-West – Amateure-Trophy

Marco wartet auf den ersten Einsatz,
© Silke Meinsein
Auch in der Amateurklasse hat der MCKT drei Rookies aufzubieten und daher anfangs wenig Chancen auf Spitzenplätze. Dani Konkol startete bisher vereinzelt in der S5-Einsteigerklasse und bestreitet dieses Jahr seine erste S4-Saison. Marco Reger und Jonny Oswald stürzten sich in Harsewinkel buchstäblich ins kalte Wasser und in ihr erstes SuperMoto-Rennen.
Die Reihenfolge der drei MCKT-ler wurde von Training zu Training und von Lauf zu Lauf durcheinandergewirbelt. Marco war zwar vom reinen Speed her der schnellste, aber wurde durch Sturz und Schmerzen im Handgelenk etwas gehandicapt und verunsichert.
Jonny hatte erst Probleme mit der Vorderbremse, die ihn einbremsten aber fand sich später immer besser zurecht. Danis Regentänze halfen und brachten ihn im nassen Zeittraining auf den guten 21. Startplatz, Marco landete 2 Plätze vor ihm auf Rang 19, nachdem er im ersten freien Training noch auf dem tollen 12. Platz (und nur 1 Sekunde hinter Rang 4!) lag. Jonny kämpfte im Zeittraining noch mit Motorrad und Verunsicherung nach Sturz im freien Training und wurde 29. von 36 Fahrern.
Im ersten Rennen am Samstagabend konnte Jonny aber das Blatt wenden und kam immer besser in Fahrt, gleich am Start schnappte er sich einige Gegner und Runde für Runde ging es weiter nach vorne. Bis zur Zielflagge war Jonny auf Platz 15. Hätte das Rennen noch 1 Stunde länger gedauert, Jonny wäre der sichere Sieger gewesen....
Trio Infernale in Action, © Silke Meinsein
Jonny vor der Aufholjagd, © Silke Meinsein

Ganz im Gegensatz dazu lief es Marco gar nicht gut in Lauf 1, der Start war zwar OK, aber Kollision und Sturz in Kurve 3 sorgten für Brummschädel und Motivationsdelle. Dani Konkol war stark unterwegs, musste aber seinem Anfangstempo Tribut zollen und fiel am Ende des Rennens etwas zurück, so dass Marco gerade noch vorbeigehen konnte und die beiden auf den Plätzen 26 und 27 unter Wert geschlagen waren.
Neuer Tag, neues Spiel, Lauf 2 am Sonntag: Alle hatten das Ziel, in die Punkte zu fahren. Für Jonny war es bei den trockenen Bedingungen etwas schwerer durchs Feld nach vorne zu fahren als am Vortag, trotzdem war er wieder schnellster MCKT-Pilot und verbesserte sich vom 29. Startplatz bis auf Platz 18, direkt hinter Marco, den er in der letzten Runde noch angreifen wollte, Ausgang der Sandbahn nahm er jedoch die falsche Abzweigung und steckte in einer Sackgasse. Nach Wenden in 4 Zügen und einigen Sekunden Zeitverlust blieben wenigstens noch 2 Punkt für Rang 19. Marco dagegen fand wieder etwas das Vertrauen, fuhr aber doch mit angezogener Handbremse auf einen immer noch guten Rang 17 – aber da geht noch viel mehr!
Dan im Zweikampf, © Silke Meinsein
… eigentlich war ich fast der Schnellste!, © Silke Meinsein

Wenn Dani nicht die Puste ausgegangen wäre, hätte er vielleicht noch Jonnys Orientierungslosigkeit ausnutzen und den letzten Punkt abstauben können, so blieb am Ende der 22. Platz, aber weit weg vom Ende des Feldes!
Mit etwas besserer Kondition sollten für Dani demnächst durchaus Punkte drin liegen, Marco und Jonny werden wir hoffentlich bald in den Top10 sehen!

Klasse Ü40 Cup

Im Ü40-Cup sollte der MCKT in diesem Jahr eigentlich mit 6 Piloten am Start stehen. Leider hat sich unser Ü40-Neuzugang Zeljko Durdevic vor einigen Wochen schwer verletzt und konzentriert sich jetzt erstmal auf seine Reha. Alles Gute, wir vermissen Dich Zeljko! Die 5 verbliebenen alten Hasen sind Axel Simon, Welf Ernst, Miro Trivuncevic, Christof Bartsch und unsere Speerspitze Niko "Haubi" Haubensack.
Drei mal MCKT in den ersten beiden Startreihen mit Haubi auf der Pole, © Silke Meinsein
Im wie immer voll besetzten Ü40 Cup waren 8 Neulinge am Start, mit Lars Jentsch (bisher S3) konnte einer davon gleich in der Spitzengruppe mitfahren. Ansonsten wurde die Veranstaltung von den üblichen Verdächtigen Steffen Jung, Eike Moes und Haubi beherrscht. Die drei fuhren in einer anderen Liga und waren mit Zeiten unterwegs, die für einen S3-Sieg und das S2-Mittelfeld gereicht hätten.
Haubi quer auf der Sandbahn… , © Silke Meinsein
Haubi, mit seinem brachialen "Naturspeed", wie immer bei wechselnden Bedingungen sofort furchtlos und schnell am Limit (oder out of control? 😉) stellte seine Husky im Qualifying auf die Pole Position. Christof Bartsch wollte unbedingt auch in die erste Reihe, war lange auf Platz 4, stürzte dann 3 Minuten vor Ende, blieb nach langer Rutschpartie unverletzt, fiel aber zurück in die zweite Reihe auf Rang 5. Dort bekam er Besuch vom glänzend aufgelegten Teamkollege Welf Ernst, der den Drift in der Sandbahn liebt und beherrscht und seine nun blau-weiß-rote Kawa auf Rang 8, direkt neben Vorjahres-Meister Steffen Jung stellte. Axel Simon wurde guter 14. und Miro haderte mit Schaltproblemen und dadurch war nicht mehr als der 21. Platz von 34 drin.
… und senkrecht auf dem Podium, © Silke Meinsein
Wie nicht anders zu erwarten gewann "Startmaschine" Haubensack den Run auf die erste Kurve in beiden Rennen. In Lauf 1 konnte sich Bartschi noch gut durch die ersten Kurven wurschteln und von Platz 5 auf 2 nach vorne fahren, jedoch musste er Lokalmatador Eike Moes in der zweiten Runde auf der Sandbahn passieren lassen.
Dann hatte er einen Defekt an der Hinterbremse, ein Bremsbelag war von der Trägerplatte abgefallen, nach langem Pumpen hatte er dann mit Stahl auf Stahl wieder ein bisschen Hinterbremse, da waren dann aber die Kollegen Jung und Jentsch bereits vorbei und Paul Wijgaerts drückte mächtig von hinten.
Am Ende blieb es bei Rang 5 mit einer halben Sekunde Rückstand auf Rookie Jentsch. Ganz vorne jedoch wurde Haubi mächtig unter Druck gesetzt und erst von Eike, kurz vor Schluss noch von Steffen Jung überholt – trotzdem war Platz 3 ein hervorragender Auftakt.
Bartschi vor Paul666, © Silke Meinsein
… und mit Miro beim Spaziergang, © Silke Meinsein

Welf verlor im Getümmel der ersten Runden 4 Plätze und reihte sich auf Rang 12 ein. Diesen und damit 9 Punkte konnte er bis zum Schluss sichern. Axel landete nach unterhaltsamen Zweikämpfen 3 Plätze dahinter auf 15 und Miro konnte richtig was gut machen und kam von Startplatz 21 nach vorne auf Platz 16, direkt hinter Axel.
Welf und Axel beim Spielen im Sandkasten, © Silke Meinsein
… und mit Ingo nach der Fangokur, © Silke Meinsein

Im zweiten Rennen sollte es aber noch besser werden, diesmal war Haubi gnadenlos und lies den beiden Vorjahresmeistern keine Chance ihn anzugreifen, quer mit Vollgas durch die Sandbahn hieß die Devise und so kontrollierte er souverän den Abstand zu den Verfolgern und sicherte sich den Tagessieg und die Tabellenführung, allerdings punktgleich mit Moes und nur 1 Zähler vor Jung, Spannung ist also Programm im diesjährigen Ü40-Cup. Bartsch landete auch im 2. Durchgang auf Platz 5, zwar stets relativ nah an P4, aber nie mit Chancen zum Angriff.
Axel nach getaner Arbeit, © Silke Meinsein
… und beim Synchronfahren mit Welf, © Silke Meinsein

Welf kämpfte im 2. Durchgang rundenlang mit Lieblingsgegner Schrankwand Frank Hauser um Platz 10. Der 47. Angriffsversuch wurde im Chaos mit zu Überrundenenden zum Griff ins Klo und kostete Welf drei Plätze und so landete W11 am Ende auf Rang 13, wobei die Rundenzeit wieder für Platz 8 gereicht hätte- hätte- Fahrradkette.
Miro auf der vom Team Intim bestens präparierten Sandbahn, © Silke Meinsein

Axel hatte viel Spaß in der Kampfgruppe dahinter mit Neulingen Hämmelmann, Gotschy und Cup-Chef Joe Gregor und wurde dort 16. Weitere 3 Plätze dahinter musste Miro sein Motorrad im 4. Gang um den Kurs "tragen", da die Schaltlust seiner hübschen Blauen immer weiter abnahm.
Trotzdem auch im 2. Durchgang Punkte für alle und die Meisterschaftsplätze 1 (Haubi), 5 (Bartschi), 12 (W11), 16 (Axel) und 17 (Miro)
Mit dem neuen Bib sieht sogar Miro gut aus, © Silke Meinsein
Alles in Allem muss man sagen: der MCKT ist ein Super Team, jeder hilft jedem, alle haben riesen Spaß, bei uns geht das Licht als letztes aus, wir fallen auf der Strecke auf, wie auch im Fahrerlager und auf der Tribüne und können unsere Sponsoren gut repräsentieren.
Die einen sind super in die Saison gestartet, bei den anderen läuft es noch nicht ganz rund, aber das klappt auch noch! – Auf ein Neues in Großenhain in 2 Wochen und kurz danach, Ende Mai beim Highlight in Sankt Wendel. Wer dort nicht hin kommt, dem ist nicht zu helfen.
Anekdote am Rande: Mark Symonds, Crew-Chief von Phil Gee fragte mich, warum unsere Startnummern alle quer auf dem Bib stehen, ob das sei, damit man sie nach dem Sturz besser lesen kann, wenn wir auf dem Boden liegen. …der war echt nicht schlecht 😊😊… und er hatte natürlich die Lacher auf seiner Seite. Wem der beste Konter einfällt, dem sei ein Hefeweizen gegönnt, das können wir so ja nicht stehen lassen.
MCKT unübersehbar, © Silke Meinsein
...., © Silke Meinsein

MCKT leuchtet, © youtube-video von TeamKev95
© Silke Meinsein
chr.b

Hier gibt es alle SuperMoto-Berichte
Verantwortlich für den Inhalt (wenn nicht anders angegeben):
MCKT