MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Supermoto im MCKT


SupermotoSupermoto, © hjl
Seit 2008 findet im MCKT ein Supermoto-Training auf dem Verkehrsübungsplatz statt.
Trainiert wird mit eigenen Motorrädern auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern während der Sommerzeit donnerstags von 17.00 bis 19.30 Uhr.
hjl
Stand 28.01.2018

Berichte aus der Abteilung Supermoto des MCKT


29.09.2019 - Finale der Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Harsewinkel

Im Emstalstadion zu Harsewinkel wurde am letzten Septemberwochenende das Finale zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft ausgetragen. Außer im Ü40-Cup, wo mit Steffen Jung bereits der Meister feststand, war in den Klassen S1, S2, S3 das letzte Wort noch nicht gesprochen, in der S4 stand das Finale aus West gegen Ost an, hier startete quasi jeder bei null. In der gesamten Saison 2019 war das Wetter bei den Supermoto-Rennen meist eher durchwachsen, nicht so beim Finale in Harsewinkel: hier war es durchgehend mies.
Doppelsieger Marc Schmidt mit Vollgas an der Bande entlang oder quer in der Sandbahn, © Speedjunkee-Racepics

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

In der internationalen S1-Klasse war Marc Schmidt einmal mehr unantastbar und gewann beide Läufe überlegen. Lediglich am Start hatte der Däne Vilhelmsen kurz die Nase vorn, Schmidt fackelte jedoch nicht lange und zog konsequent vorbei und davon. In der Meisterschaft spielte Schmidt jedoch keine Rolle mehr, da er bei 2 Veranstaltungen aufgrund der italienischen Meisterschaft fehlte – mit seinem italienischen L30-Team holte er dort wie im Vorjahr souverän den Titel.
Der neue Internationale Deutsche Meister Jan Deitenbach im Drift ....; © Dortmunder Sportfotografie
... und beim Feiern; © Dortmunder Sportfotografie

Der Meisterschaftsführende Jan Deitenbach fuhr überlegt und mit dem Rechenschieber auf dem Lenkerpolster. Im ersten Lauf pushte er anfangs, bis er Platz 3 innehatte und somit direkt hinter dem ersten Widersacher Vilhelmsen lag, so wurde das 12Punkte-Polster nur marginal verringert. In Durchgang 2, bestens von seiner Crew informiert, konnte er in den letzten Runden gar noch 2 Fahrer kampflos vorbeilassen und dann als 8. schon vor der Ziellinie anfangen, seinen ersten Deutschen Meistertitel zu feiern – mit 1 Punkt Vorsprung auf Vilhelmsen.
MCKT-Speerspitze Andy Roller schaffte es bei seinem letzten Rennen als Rookie in der S1-Klasse als 12. in Lauf 1 endlich verdientermaßen, sich den Pokal für den besten Aufsteiger zu sichern, dafür musste er im ersten Lauf hart gegen Kevin Labenski kämpfen. Auch im zweiten Durchgang konnte Andy erneut Labenski überholen und erst etwas davonfahren. Gegen Rennende konnte sich Labenski im Schlepptau von Krettek wieder an Roller heranfahren und hatte dann einen etwas besseren Speed. In der letzten Runde setzte er einen harten Blockpass Ende der Sandbahn im kleinen Ausgangsanlieger und beide Fahrer kamen zu Sturz. Labenski konnte schnell weiterfahren. Mit ordentlich Wut im Bauch gab Andy auf, nachdem sein Motorrad nicht direkt ansprang. Trotzdem wurde er noch als 14. gewertet. In der Gesamtwertung landete Andy damit auf dem 15. Platz in der starken internationalen DM und war damit zehntbester Deutscher unter 19 Teilnehmern insgesamt.
Andy in Action, © Speedjunkee-Racepics
"Airtime", © Dortmunder Sportfotografie

Der verdiente, überfällige Pokal für den besten Rookie der S1, (© Dortmunder Sportfotografie)

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

Beim Finale war der MCKT mit Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold mit der vollständigen Kapelle am Start. Flo und Kenny taten sich schwer, bei den schwierigen schmierigen Verhältnissen. Bei vollem Haus mit 34 Startern wurde Rau zweimal 28., Leibold kam in Lauf 1 nur 3 Runden weit und trat in Rennen 2 nicht mehr an.
Kenny (23) und Flo (ganz rechts) im Getümmel der ersten Kurven, © Dortmunder Sportfotografie
Bei Kevin Zambrano sah es so aus, als ob Spaß immer größer wurde, wenn der Grip kleiner wurde, … immer mehr spektakulär quer!
Im Zeittraining war Zambrano bereits guter 13., In Lauf 1 hervorragender 8. und im 2. Lauf sensationeller Dritter. Ganz nebenbei hat der die ersten 4 der Meisterschaftswertung einen nach dem anderen auf der Strecke überholt: Ensenauer, Geitner, Jordan und Closen konnten dem überragenden Zambrano letztlich nichts entgegensetzen.
Kevin (15) im perfekten Drift auf der Sandbahn und beim verdienten Jubel, © Dortmunder Sportfotografie
In seiner ersten S3-Saison hat Kevin Zabrano damit einen Sprung nach vorn auf Platz 9 in der Gesamtwertung gemacht!

S4 Finale West vs. Ost – Amateure Trophy

Aus beiden Regionen waren die besten 20 Fahrer für das Finale qualifiziert. Jonny Oswald und Magnus Hoyer vom MCKT gehörten dazu und fuhren im Qualy in Eintracht auf die Ränge 20 und 21, der interne Fight war vorbereitet.
Magnum“ Hoyer und die Wilde Honda; © Speedjunkee-Racepics
Jonny Oswald (151) im Infight; © Dortmunder Sportfotografie

In Durchgang 1 behielt Magnus die Oberhand und kam auf Platz 21 ins Ziel, während Jonny 29. wurde. Im 2. Lauf stürzte Jonny leider heftig am Table und sorgte so für einen Rennabbruch. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass einige Rippen gebrochen und die Schulter etwas verbeult war. Magnum wurde guter 18. und somit 20. in der S4-Gesamtwertung von über 70 Teilnehmern, die in West und Ost am Start waren. Für Jonny reichte es nach dem Malheur noch zu Gesamtplatz 25.

Ü40 -Cup

Im Ü40-Cup hatte Niko Haubensack noch eine kleine Chance, Eike Moes vom 2. Platz der Gesamtwertung zu verdrängen, für Bartsch stand dagegen der 4. Platz quasi fest. Für Welf Ernst war der gute 14. Meisterschaftsplatz schon recht sicher, für Axel Simon war zwischen Platz 15 und 19 noch alles möglich. Haub qualifizierte sich gewohnt stark auf dem 2. Platz hinter Dominator Steffen Jung und vor Duellant Eike Moes. Bartsch wurde Fünfter hinter dem Ex-S1 Fahrer Marcus Alden aus Schweden, der sein erstes Rennen im Ü40-Cup bestritt. Welf kam sehr gut zurecht und fuhr in Reihe 3 auf P12, Axel wurde 20.
In Lauf 1 gab es einen heißen Dreikampf um den Sieg zwischen den üblichen Verdächtigen. Auf der Ziellinie trennten die drei nicht einmal 0,7 Sekunden. Einmal mehr war es Jung, der das beste Ende für sich hatte. Haubi wurde hinter Eike Dritter. Der Vizetitel rückte damit erstmal in größere Ferne.
Haubi (28) anfangs noch vor Jung und Moes und dann Dritter auf dem Treppchen, © Dortmunder Sportfotografie
Bartsch landete im ersten Rennen auf Platz 6. Welf und Axel fighteten in der großen Kampfgruppe, die von Platz 11 bis 19 reichte, Am Ende hieß es für Welf Platz 16, wieder mal direkt gefolgt von Spielkamerad Axel.
Bartsch (15) im Verfolgerpulk; © Dortmunder Sportfotografie
Im 2. Lauf hatte Moes Probleme mit der Benzinpumpe und sein Motorrad wollte im Vorstart nicht anspringen, plötzlich hatte Haubi wieder Chancen auf den 2. Gesamtrang…, aber so wollte er nicht vorbeiziehen und verrechnete sich höflicherweise. Aufgrund der speziellen Regelung mit einem Streichresultat ist im Ü40-Cup die Rechnerei auch nicht ganz trivial. Haubi war jedenfalls sicher, ihm reiche ein Dritter Platz locker und daher lies er nach gewonnenem Start den Schweden Alden und Gunner „Nacken“ Harsing kampflos passieren und freute sich im Ziel und auf dem Podium noch über den Vizetitel. Erst 30 Minuten später unter der Dusche, beim gemeinsamen nachrechnen mit Eike stellte sich heraus, das Haubi doch hätte gewinnen müssen, um ihn noch abzufangen. Aber einmal in der 3.Klasse beim Addieren Mathe geschwänzt und das rächt sich 34 Jahre später beim Motorradrennen….
Bartsch stürzte im 2. Rennen gleich in Kurve 3 vor lauter Ungeduld, den schlechten Start wieder wett zu machen. Zum Glück war nur das Moped, nicht aber der Fahrer verbogen. Welf wurde 11. und setzte sich dabei in einem heißen Fight gegen Kumpel Ingo Ruh um 30cm durch, Axel landete nicht weit dahinter auf Platz 14. In der Gesamtwertung landete Axel damit auf Rang 17, ganz knapp vor den nächsten 2 Verfolgern, das Kämpfen bis zur letzten Runde hatte sich also gelohnt in Harsewinkel.
W11 schont mal wieder seinen Vorderreifen, eben ein echter Schwob © Dortmunder Sportfotografie

Axel fightet bis zum Schluss; © Dortmunder Sportfotografie

Saisonfazit:

Mit der größten MCKT-SuperMoto-Racer-Mannschaft aller Zeiten und insgesamt 16 aktiven Fahrern Marc Schmidt, Steffen Schmid, Andy Roller, Florian Rau, Kevin Zambrano, Kenny Leibold, Marco Reger, Jonny Oswald, Dani Konkol, Magnus Hoyer, Harvey Thiel, Niko Haubensack, Welf Ernst, Axel Simon, Miro Trivuncevic und Christof Bartsch hat es riesigen Spaß gemacht. Es wurden viele Erfolge eingefahren und einige Pokale mit nach Hause gebracht. Einige MCKT´ler sind am Jahresanfang aufgestiegen oder eingestiegen und haben sich in der neuen Klasse mehr als achtbar geschlagen.
Im nächsten Jahr wird die Truppe hoffentlich noch etwas größer: 1 oder 2 Rookies könnten den MCKT bereichern. Mit mehr Teilnehmern, mehr Erfahrung und besserem Wetter werden wir in 2020 noch einen draufsetzen!
Vielen Dank allen Fotografen und unseren Sponsoren #regionalegutachterzentrale, #motorentechnikschmid, #limbaecher und #durasys
chr.b

14.09.2019 - Viertes SuperMoto-Training 2019

.. auf der Strecke, © mckt
Am Samstag, 14.September, wurde das letzte offene SuperMoto Training in 2019 durchgeführt. Bei diesem herrlichen Spätsommertag war das Fahrerlager wieder dicht gefüllt.
Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung
Alle Details bitte den Auschreibungs- und Nennunterlagen entnehmen. Diese stehen hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Leider gab es auch ein paar Stürze die im Krankenhaus endeten. Auf diesem Weg den Teilnehmer nochmals eine gute Besserung!
Leon Heimann beim SuperMoto of Nation in Paris, © Dani Heimann
Wieder einmal nutzte ein Nachwuchsfahrer unser Training für die Vorbereitung der restlichen SuperMoto Rennen in dieser Saison. Leon Heimann aus Aalen, ein absolutes Nachwuchstalent, gerade mal 10 Jahre jung. Aktuell auf dem 2. Platz in der Junioren ADAC SuperMoto Trophy Meisterschaft.
Aufgrund seiner Leistung wurde er für das SuperMoto of Nation in Paris nominiert, bei dem er mit einem 7 Gesamtrang in seiner Klasse auf sich aufmerksam machte. Dies bereits nach seinem 6. SuperMoto Rennen überhaupt!!
Von den Teilnehmern kamen durchweg wieder positive Rückmeldungen zu den Trainings in 2019. Sie freuen sich, 2020 wieder beim MCKT an den Start zu gehen.
Die Bilder sind unter www.bilder.mckt.de zum Download bereitgestellt.
Gut essen im Ristorante Del Gusto
Über den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
k.sch./hjl

08.09.2019 - 6. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Cheb (Tschechien)

Im tschechischen Cheb fand am 7. und 8. September der 6. und vorletzte Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft statt. Nach wochenlangem Sonnenschein stellte sich am Rennwochenende pünktlich Herbstwetter mit einigen Niederschlägen ein. In den vergangenen Jahren hatte sich gezeigt, dass Cheb im Regen sehr unberechenbaren Grip bietet, was zu überdurchschnittlich vielen Stürzen geführt hat.
Haubensack und Bartsch nach dem Ü40 Qualy vor dem Waschplatz; © MCKT
Stürze gab es auch am vergangenen Wochenende, aus welchen Gründen auch immer, eher weniger als früher, der zweite Lauf der S1 war zum Beispiel trotz Dauerregen nahezu sturzfrei. Die lange Strecke mit anspruchsvollem Offroad und verhältnismäßig guten Überholmöglichkeiten, wird von einigen geschätzt, von anderen aufgrund der seltsamen Gripverhältnisse gehasst und teils "boykottiert". So war die Teilnehmerzahl etwas geringer als sonst, auch Zuschauer verirren sich leider kaum nach Cheb.

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

Die Deutsche Nummer 1 und MCKT-Pilot Marc Schmidt war in Cheb wieder mit dabei und bewies seine Extraklasse bei schwierigen Verhältnissen ein weiteres Mal mit einem Doppelsieg. Aber bei den wechselnden Bedingungen war das alles andere als einfach. Im abtrocknenden Qualy setzte er früh die Bestzeit mit Regenreifen, diese wurde aber von mehreren Fahrern auf Slicks erst knapp, dann immer deutlicher unterboten, so dass Marc kurz vor Schluss nochmal auf die Strecke ging und in seiner letzten Rund absolut spektakulär die Pole zurück eroberte.
Start der S1-IDM mit Marc Schmidt (41); © RS-Sportbilder.ch
MCKT-Pilot Andy Roller hatte im Qualy noch Schwierigkeiten mit der Strecke und landete am Ende des starken Feldes, was sich bei den Rennen aber ändern sollte. In Rennen 1 gelang Andy ein super Start und er fuhr vor auf Platz 11, dann kollidierte er im Offroad mit einem schnelleren Piloten, der nach Sturz von hinten wieder vorfahren musste. Trotz des hohen Tempos und heftigen Einschlags blieb Roller unverletzt und konnte weiterfahren. Allerdings blieb "nur" der 14. Platz.
Andy im Infight mit Labenski; © RS-Sportbilder.ch
Im zweiten Rennen bei Regen kam Andy glänzend zurecht, konnte Chadrysiak und Fligr überholen und mit Labenski um den Platz als bester Rookie fighten, so bot er den zahlreichen MCKTlern, die im kalten Regen ausgeharrt, hatten eine tolle Show. Im Offroad hatte Labenski Vorteile und kam meist mit 10 bis 15 m Vorsprung raus, die Andy in drei Kurven auf dem Asphalt wieder zufahren konnte. Andy setzte einige Angriffe, einer war erfolgreich und umjubelt, jedoch schlug Labenski im Offroad wieder zurück und ging wieder vorbei. Andy kämpfte bis in die letzte Runde und setzte sich dort erneut außen neben Labenski, der verteidigte aber erfolgreich seine Linie und rettete sich mit Minimalvorsprung über die Ziellienie. Sehr schade, denn Andy war schon ein paar mal knapp dran, die "Bester Rookie-Wertung" zu gewinnen, hoffentlich klappt es beim Finale in Harsewinkel.
Marc Schmidt im Anlieger ....; © RS-Sportbilder.ch
... und beim Feiern seines Doppelsiegs; © RS-Sportbilder.ch

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

In Cheb war der MCKT mal wieder mit allen drei Piloten vertreten: Allerdings verliefen bereits die Trainings nicht besonders glücklich und Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold kamen zusammen schnell auf sicherlich 10 Stürze. Im nassen Qualy landete Zambrano auf dem guten 12. Platz, Leibold wurde 19. und Rau 24.
Kevin im Regen - Mehr Schräglage war nicht möglich; © Zambrano
...lieber geradeaus; © Zambrano

Im ersten trockenen Rennen gelang Florian Rau der gewohnt gute Start und er konnte viele Plätze gut machen, lag Eingang Offroad sogar vor Kevin Zambrano im vorderen Mittelfeld, Teamkollege Zambrano ging jedoch im Offroad direkt wieder an Rau vorbei. Aufgrund diverser Wehwehchen, einem steifen Nacken und fehlendem Vertrauen in den Grip fiel Rau im Verlauf des Rennens noch einige Plätze zurück und kam als 25. durch das Ziel.
Kenny erging es ähnlich und er konnte mit seinen Blessuren und wegen fehlendem Vertrauen auch nicht wirklich pushen und landete so abzüglich der 3 Gaststarter auf Platz 19, immerhin noch zwei Punkte. Drei Plätze weiter vorn kam Kevin auf dem 16. Platz ins Ziel. Dabei hatte er zwar stets vier Fahrer knapp vor sich, aber die Hoffnung noch einmal angreifen zu können, erfüllte sich nicht.
Kenny begeistert im Regen; © MCKT
Flo erwischt in einem trockenen Moment; © TRex Sportfotografie

Im zweiten Rennen bei wieder nassen Bedingungen nahmen Leibold und Rau nicht teil, um weitere Stürze und Schäden zu vermeiden. Kevin Zambrano gelang ein besserer Start und so konnte er sehr gut im vorderen Mittelfeld mitkämpfen und kam schließlich auf dem sehr guten 11. Platz, nur 2,5 Sekunden hinter P8 ins Ziel.

S4 Ost – Amateure Trophy

Bislang hatte der MCKT in dieser Klasse keinen Fahrer am Start, da unsere Jungs in der S4 West antreten. Mit unserem Neumitglied Magnus "Magnum" Hoyer haben wir jedoch nurn auch einen "Ost-Fahrer", der in Cheb gemeinsam mit Jonny Oswald (als Gaststarter) im Grid stand. Die beiden hatten in den Rennen immer miteinander zu spielen und standen auch in der Startaufstellung auf den Plätzen 12 (Jonny) und 13 (Magnum) direkt nebeneinander.
Im ersten Durchgang lag Jonny lange auf Platz 11 vor Magnus in einer unterhaltsamen 5-Mann Kampfgruppe und wollte in der letzten Runde noch unbedingt sein Top10-Ziel realisieren, dabei übertrieb er es in der Zielkurve und stürzte 20 m vor der Ziellinie - aber manchmal muss man es einfach versuchen, sonst ärgert man sich hinterher genauso. Nach der kurzen Bodenprobe blieb für Jonny immer noch der 14. Rang, zwei Plätze hinter Magnus Hoyer. Im zweiten Lauf waren wieder die gleichen Jungs in der Kampfgruppe um Platz 8 bis 12. Diesmal blieben alle sitzen und Jonny und Magnus finishten auf den Plätzen 11 und 12.
Magnus Hoyer noch ohne MCKT-Outfit; © TRex Sportfotografie
Jonny in Action; © MCKT/k.sch.

Ü40 -Cup

Die meisten MCKT-Teilnehmer gab es wieder bei denen, die schon am längsten Jung sind, den Ü40ern. Kapo Axel Simon, Haudegen W11 Ernst, Küken Haubi und Schreiberling Bartschi waren wieder am Start, Miro musste aufgrund gesundheitlichen Beschwerden passen, das Alter ist nicht immer schön.
Die vier neigten zu Pärchenbildung und so spielten häufig Welf mit Axel (13. und 14. im Qualy) und Haubi mit Christof (Startplätze 4 und 5).
Haubi und Christof sind sich in Cheb öfters begegnet; © RS-Sportbilder.ch
Im ersten Rennen bei trockenen Bedingungen, aber mit nur einer schmalen sauberen Fahrspur war Präzision und etwas Vorsicht angesagt. Der neue Ü40-Meister Steffen Jung fuhr zweimal mehr dem Feld auf und davon, während das Rennen dahinter viele Überholmanöver geboten hat.
So kämpfte sich Bartsch von Platz 6 nach dem Start, Runde für Runde vor auf Rang 2 im Ziel und war happy über sein bestes Saisonergebnis. Haubensack war in der gleichen Kampfgruppe, musste erst Bartsch und Moes vorbeilassen, holte sich aber gegen Gotschy wieder einen Platz zurück und landete auf Platz 4. Welf hatte wenige Plätze weiter hinten ebenso spaßige Zweikämpfe und landete auf dem tollen 10. Platz. Axel wurde in der ersten Runde in einen Crash verwickelt und kämpfte sich von ganz hinten wieder auf den 15. Platz nach vorne.
Axel (#97) und .....; © RS-Sportbilder.ch
Welf (#211) gut unterwegs in Cheb; © RS-Sportbilder.ch

Der zweiten Lauf verlief an der Spitze ähnlich, Bartsch konnte erneut auf Rang 2 nach vorne fahren und hatte drei Runden vor Schluss einen relativ beruhigenden Vorsprung, dann aber einen Absprung seiner Kette und vorbei wars mit der Freude über 2x Podium. Haubi "erbte" den dritten Platz.
Welf Ernst konnte sich beim Start und in der ersten Runde gleich ein paar Kollegen schnappen, musste dann wieder Plätze abgeben. Er konnte aber beim Hinterherfahren etwas Kraft sparen und blies in den letzten zwei Runden zur Attacke, schnappte sich wiederum 2 Kontrahenten und beendete das Rennen auf dem neunten Platz.
Welf und Axel scheinen etwas Spaß gehabt zu haben; © MCKT
Axel war auch super mit dabei, konnte sich Anfangs am Hinterrad von Welf festbeißen. Beim Angriffsversuch hatte er allerdings einen kleinen Ausrutscher und verlor so den direkten Anschluss. Mit nachlassenden Kräften auf der konditionell anstrengenden Strecke mit langem Offroad und vielen Sprüngen verbremste sich Axel in der letzten Runde und musste noch einen Mitstreiter vorbei lassen, so dass es am Ende Rang 13 wurde.
Am 26. und 27. September folgt das Finale der IDM in Harsewinkel. Dann greift der MCKT nochmal mit geballter Kraft an.
chr.b

Vorschau: Weiteres SuperMoto-Training !

SuperMoto-Training am 14.09.2019

Der MCKT wird am 14. September ein weiteres öffentliches SuperMoto Training anbieten, und dies wieder mit einer Strecke, die in diesem Jahr so noch nicht gefahren wurde.
Auschreibung
Alle Details bitte den Auschreibungs- und Nennunterlagen entnehmen. Diese stehen hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung:

Infos und Ausschreibung:

für den 14. September 2019

Achtung Hinweis für Teilnehmer und Zuschauer:

An diesem Wochenende findet auf dem Flugplatz Hahnweide das legendäre Oldtimer-Flieger-Treffen statt, hier könnte es bei der Anfahrt zu kleinen Verzögerungen kommen.
Eine alternative Anfahrt ist von der Autobahn auch über Kirchheim und den Ortsteil „Lindorf“ möglich.
.. auf Asphalt ..., © mckt
.. und in der Luft, © mckt

Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet.
Über den ganzen Tag wird für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
hjl

14.07.2019 - 5. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Oschersleben

Zum fünften Lauf der Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft ging es nach Oschersleben in Sachsen-Anhalt. Zum Glück hatten wir Verpflegung inkl. Gördöffölsölöd dabei, denn mit Schwäbisch kommt man dort nicht weit und die "Eingeborenen" sind teils schwer zu verstehen.

Klasse S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft

Andy Roller beim Andriften des schnellen Rechtsknicks Ende Start-Ziel; © TRex photographix
Marc Schmidt fehlte in Oscherleben, da er zeitgleich mit seinem italienischen L30-Team an der Italienischen Meisterschaft in Latina teilnahm und dort nach einem weiteren Doppelsieg auch die Meisterschaft anführt.
S1-Aufsteiger Andy Roller kam in Oschersleben glänzend zurecht und schaffte es erstmals, in beiden Läufen in der gleichen Runde wie der Sieger Jan Deitenbach zu bleiben. Und ohne auf die Überrundenden Rücksicht nehmen zu müssen, macht das Rennen gleich doppelt Spaß und die Konzentration gilt bis zur Zielflagge komplett den Fights mit den direkten Gegnern.
Andy blieb im Qualy nur 3 Sekunden hinter der Pole und landete auf dem 11. Platz! Im ersten Rennen musste er lediglich den Niederländer Joshua Das vorbei lassen und wurde Zwölfter.
Jan Deitenbach wurde in Oschersleben nass gemacht – Nach seinem Doppelsieg; © TRex photographix
Im Zweiten Lauf waren noch 2 Gaststarter aus der S2 mit dabei, die in der Kampfgruppe mit den letztjährigen Aufsteigern mitmischten, so war für jede Menge Unterhaltung gesorgt. Roller wurde erneuet 12. und holte sich die größte Punkteausbeute der Saison mit nach Hause.
In der Meisterschaft liegt er vor der Sommerpause mit 64 Punkten auf dem 16. Platz, nur 12 Punkte hinter dem besten Aufsteiger Kevin Labenski, der 13. ist.

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

In Oschersleben fehlte MCKT-Pilot Kenny Leibold, der sich auf den Abschluss seines Studiums konzentriert. Mit Florian Rau und Kevin Zambrano waren zwei MCKT-ler dabei. Zambrano qualifiezierte sich auf Rang 17, mit einer guten Sekunde Rückstand wurde Rau im engen Fahrerfeld 26.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Ausgang des Offroad nochmal mit frischer Erde umgebaut und gewalzt, so dass der Streckenzustand deutlich besser war.
Kevin auf der Ideallinie; © X Sport Pictures
Im ersten Rennen konnte sich Kevin wie gewohnt an seinen Vorderleuten festbeißen, sich das eine oder andere abschauen und denn vollstrecken und überholen. Abzüglich eines Gaststarters wurde er guter 13. Flo kämpfte im Verfolgerpulk nur einige Sekunden dahinter um Punkte und durfte schließlich für Platz 18 einige mitnehmen. Das zweite Rennen verlief ähnlich mit engen Fights und für unsere Piloten war es am Ende jeweils noch einen Platz besser als im ersten Durchgang: 12. und 17. Für Kevin und Flo und damit wieder ein erfolgreicher Ausflug in den nahen Osten.
Der Riese und sein Spielzeug; © X Sport Pictures
In der Meisterschaft liegt Zambrano mit 81 Punkten auf dem 13. Platz, zu Platz 9 fehlen aber nur winzige 8 Punkte, somit ist bis zum Saisonende noch viel Spannung angesagt. Rau liegt auf Rang 24, obwohl er das Rennen in Schaafheim auslassen musste. Leibold folgt mit 2 fehlenden Rennen auf Platz 26. Führender in der Gesamtwertung ist ein guter Bekannter aus unseren öffentlichen MCKT-Trainings und gern gesehener Mittrinker bei abendlichen Fahrerlagerparties, Frank Ensenauer.

Ü40 Cup

In Oschersleben war der MCKT wieder mit allen 5 Startern vertreten. Von den ursprünglich für den Ü40 Cup genannten fehlt natürlich weiterhin unser Zeljko Durdevic, der sich nach seiner Verletzung aus dem Frühjahr jedoch auf einem guten, wenn auch langwierigen Genesungsweg befindet. Zumindest am Donnerstags-Stammtisch am Hefeglas hat er sein erfolgreiches Comeback gefeiert – weiterhin gute Besserung!
Haubi mit neuem Kleid in Oschersleben; © X Sport Pictures
Miro beißt sich durch; © X Sport Pictures
Miro Trivuncevic war in Oschersleben etwas gehandicapt aufgrund seiner Rückenbeschwerden, kämpfte sich aber durch beide Renne und hatte tolle Zweikampfe mit Cup-Chef Joe Gregor und Welf Ernst (der immer noch von seinem Überholmanöver in der langen Vollgas-Linkskurve gegen Miro schwärmt). Für Punkte reichte es bei Miro mit den Plätzen 22 und 24 diesmal knapp nicht.
Axel Simon könnte sich auf dem guten 19 Platz unter 33 Startern qualifizieren und konnte sich im ersten Lauf in einer Fünfergruppe beim Kampf um die Plätze 15-19 durchsetzen und vorne bleiben. In Rennen 2 kämpfte er mit Urgestein, Ex-Teamchef und Jugendförderer Lars Dicke und mit Teamkollege Welf Ernst und landete im Sandwich auf Platz 18.
Full Throttle Axel; © X Sport Pictures
W11 kratzt den Asphalt auf; © X Sport Pictures
Der schon erwähnte Welf Ernst hatte in Oschersleben seine Lieblingsdriftkurve gefunden und am Samstag in den Trainings war ihm quer fahren und Spaß haben noch wichtiger als schnell zu sein. Seine Rundenzeiten wären am Sonntag zwar auch für einige Plätze weiter vorne gut gewesen, aber Welf war mit zweimal Platz 19 und spektakulären Zweikämpfen rundum glücklich.
Christof Bartsch war am Samstag noch sehr unzufrieden mit sich und der Welt und Starplatz 7 und 3,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Über Nacht fand er irgendwo Zeit und Vertrauen und konnte den Rückstand im ersten Rennen auf unter eine Sekunde drücken. Lange Zeit lag er auf Platz 4, direkt am Hinterrad von Haubi, beim Überrunden wurde er leider in die Wiese abgedrängt, verlor einen Platz und landete auf dem Fünften hinter Gunnar „Nacken“ Harsing. Im zweiten Lauf fightete er von der ersten bis zur letzten Runde mit Ingo Ruh und Phil Gee und konnte sich knapp durchsetzen und erneut den 5. Platz belegen.
Niko Haubensack hatte in Oschersleben den dritten Platz abonniert. Im Qualy lag er bis zur letzten Runde auf 2, dann konnte sich Eike Moes mit mickrigen 7 Hundertstel Sekunden an ihm vorbei pressen.
Christof hinter Ingo und Nacken; © Bartsch
Die gewohnten Holeshots in die erste Kurve fallen auch nicht mehr so leicht wie zu Saisonbeginn, Eike und Steffen haben wohl Starts trainiert und in dieser Beziehung aufgeholt.
Haubi landete daher mit geringem Rückstand auf den Doppelsieger Steffen Jung und den zweimal zweitplatzierten Eike Moes zweimal auf dem dritten Platz.
In der Meisterschaft liegt Haubensack somit weiter auf Platz drei vor Bartsch auf Rang 4. Welf Ernst belegt den 12 Platz, Axel Simon ist 18. und Miro Trivuncevic 24 von 41 Teilnehmern.
Jetzt ist erstmal Sommerpause und das nächste Rennen im tschechischen Cheb folgt Anfang September.
chr.b

Videoformat: mp4, 288p/50, Dateigröße: ~ 6,1 MB

10.07.2019
SuperMoto Racing Gruppe

Das Video steht hier in höherer Auflösung zum Download zur Verfügung
(mp4, 480p/60, ~ 20 MB)

07.07.2019 - Deutsche Supermoto-Meisterschaft in Schaafheim

Anfang Juli fand im Hessischen Schaafheim auf dem Odenwaldring der vierte Lauf zur Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt. Zwar knapp 3h Autofahrt von Kirchheim entfernt, ist es trotzdem die naheste Veranstaltung und somit unser Heimrennen.
die MCKT-Mannschaft (in GRH); © Trex Sportfotografie
Wie in dieser Saison schon fast üblich war das Wetter in Schaafheim wechselhaft und somit standen häufige Reifenwechsel an.
Marc Schmidt stylisch; © Speedjunkee Racepics

Klasse S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft

MCKT-Fahrer Marc Schmidt war auf seiner L30-Honda in Schaafheim wieder am Start und konnte ein perfektes Wochenende abliefern, Platz 1 im Zeittraining und in beiden Rennen. Bei seiner Dominanz konnte er sich es leisten, für die Zuschauer einige spektakuläre Sprünge zu zeigen.
Unser zweiter S1 Pilot Andy Roller war am Trainings-Samstag verhindert. Am Sonntag früh konnte er lediglich das Warm Up bestreiten und musste das Rennen vom letzten Platz aus in Angriff nehmen.
...sympathischstes Gridgirl; © Roller
Im starken S1-Feld konnte er trotzdem gegen die anderen Aufsteiger kämpfen. Aber beim Überrunden machte er sehr früh und rücksichtsvoll Platz und seine direkten Gegner konnten in dieser Phase einen Vorsprung vor ihm rausfahren, den er nicht mehr schließen konnte.
Unter Berücksichtigung des Trainings-Rückstands eine klasse Leistung. Dank zweier fünfzehnter Plätze hat sich der Trip nach Schaafheim auf jeden Fall gelohnt!
Kevin verteidigt Platz 6; © Facebook Zabrano

Klasse S3 – Deutscher Supermoto Cup

In Schaafheim fehlten die MCKT-Starter Florian Rau und Kenny Leibold. Unser 16-jähriger Rookie Kevin Zambrano war somit der einzige MCKT-Vertreter.
Im Zeittraining landete bereits auf dem 16. Startplatz. Im Rennen 1 konnte er einige Plätze gut machen und wurde hervorragender 12. (abzüglich eines Gaststarters).
...; © Facebook Zabrano
Im zweiten Rennen, das aufgrund des Regens auf verkürzter Strecke stattfand, konnte Kevin nach tollem Start bis auf Platz sechs nach vorne stoßen.
Diesen verteidigte er hartnäckig gegen einige Verfolger. Im letzten Renndrittel bremste er seine Honda leider einmal aus und fiel auf Rang elf zurück und dann kam noch ein kleiner Sturz dazwischen, so dass leider nur der 15. Platz blieb - trotzdem ein Super-Rennen.

S4-West – Amateure-Trophy

Dani Konkol ...; © k.schl.
In der Klasse S4 West waren mit Dani Konkol, Marco Reger und Johnny Oswald 3 MCKT Fahrer am Start. Die Amateurklasse S4 West bestritt in Schaafheim bereits ihr Finale 2019, bevor im Oktober in Harsewinkel die Klasse West gegen die Klasse Ost um den Gesamtdeutsche S4-Titel fährt.
Dani Konkol konnte im Training einige Gegner hinter sich lassen und würde 30. Im ersten Rennen startete er etwas vorsichtig und lag am Ende des Feldes. Aufgrund eines Sturzes wurde das Rennen jedoch neu gestartet. Beim Restart war Dani deutlich reaktionsschneller und aggressiver und kratzte anfangs an den Top 20. Gegen Rennende ließ die Kraft nach und er belegte nach heißen Kämpfen den 27. Platz.
.. und Marco in Action; © k.schl.
Im Zweiten Durchgang musste er aufgrund defekter Hinterbremse passen und leider zuschauen.
Marco Reger konnte sich auf dem 26 Startplatz qualifizieren, war damit jedoch gar nicht zufrieden. Im ersten Rennen konnte er anfangs einige Plätze gutmachen, leider landete er nach dem großen Sprung sehr unglücklich, überdehnte seinen Fuß und brach sich (ohne Sturz!) die Ferse. Nun ist leider eine mehrmonatige Pause angesagt.
Johnny Oswald; © k.schl.
Johnny Oswald war zum ersten Mal in Schaafheim und im Training 23. Im Rennen zeigt er eine starke Leistung und wurde abzüglich der Gaststarter zwölfter.
Im zweiten Durchgang lief es erneut sehr gut und Jonny wurde 14. In seiner ersten Rennsaison könnte Johnny damit den 13. Gesamtplatz unter über 37 Startern in der S4-West-Klasse einfahren. Damit qualifizierte er sich auch für das Saisonfinale West gegen Ost in Harsewinkel Anfang Oktober.
Marco Reger wurde 20. In der Gesamtwertung und Dani Konkol 33. Neuer S4-West-Meister ist Kevin Schmitz aus Gronau.

Klasse Ü40 Cup

Von den MCKT-Piloten fehlte leider Miro Trivuncevic wegen Rückenproblemen. Welf Ernst und Axel Simon fuhren im Zeittraining im vorderen Mittelfeld und stellten ihre Motorräder auf den 14. und 22. Startplatz. Niko Haubensack landete einmal mehr in der ersten Reihe auf Startplatz 4, unter anderem hinter Ex-S1 Fahrer Jo „Stunt“ Bauer, der einen Gaststart in der Ü40-Klasse machte. Christof Bartsch landete in der 2. Reihe auf Rang 6.
Startgetümmel mit Axel (97), Welf (211); © k.schl.
Pünktlich vor dem ersten Lauf begann es ordentlich zu regnen und im Verlaufe des Rennens wurde von Runde zu Runde der Offroad immer schwieriger zu befahren. In der Senke zwischen den beiden Sprüngen galt es, viel Schwung mitzunehmen, um die Auffahrt überhaupt bewältigen zu können. Teilweise waren 5 Fahrer in der Senke, die sich nicht mehr ohne fremde Hilfe heraus kämpfen konnten. Axel Simon war eines der Opfer, die mehrere Runden im Loch festhingen. Damit war das Rennen gelaufen und Axel landete auf Platz 25. Welf kämpfte sich hervorragend durch den rutschigen ersten Lauf und wurde 11. Christof Bartsch lag nach einem guten Start nach 2 Kurven direkt auf Rang 4 und konnte in der Anfangsphase einen Vorsprung von über 10 Sekunden auf Platz 5 herausfahren. Dann wurden die Bedingungen immer „unfahrbarer“ und die Rundenzeiten waren teils mehr als 10 Sekunden langsamer. Bartsch musste erst Phil Gee passieren lassen, dieser stürzte jedoch kurz darauf und Bartsch lag wieder auf Rang 4.
Am Ende konnte sich Moes noch bis ans Hinterrad von Bartsch heranfahren, aber nicht mehr überholen. Auf dem starken dritten Rang landete Teamkollege Niko Haubensack, der sich nur dem starken Gunnar Harsing und einmal mehr Steffen Jung geschlagen geben musste.
Startgetümmel mit Haubi (28) und Christof (15); © k.schl.
Am Ende konnte sich Moes noch bis ans Hinterrad von Bartsch heranfahren, aber nicht mehr überholen. Auf dem starken dritten Rang landete Teamkollege Niko Haubensack, der sich nur dem starken Gunnar Harsing und einmal mehr Steffen Jung geschlagen geben musste.
Der zweite Durchgang fand dann wieder bei besten Bedingungen statt. Welf Ernst und Axel landeten auf den Plätzen 16 und 21 und hatten großen Spaß bei den üblichen Kämpfen im vorderen Mittelfeld. Christof Bartsch war lange Fünfter, dann kam Teamkollege Niko Haubensack auf Rang drei liegend zu Sturz und nahm als Sechster wieder die Verfolgung auf. Er konnte auf der engen Strecke jedoch Ingo Ruh nicht mehr überholen und blieb somit 6. Bartsch erbte Rang vier hinter Steffen Jung Eike Moes und Gunnar Harsing.
Eine Woche nach Schaafheim folgt bereits das nächste Rennen in Oschersleben.
chr.b

12./26.05.2019 - Deutsche Supermoto-Meisterschaft in Großenhain und Sankt Wendel

Im Mai fanden in Großenhain und Sankt Wendel der 2. und 3. Lauf der internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt.
Das größte Team im Fahrerlager: MCKT, © MCKT
Während in Großenhain, ähnlich wie beim Saisonauftakt noch kalte und am Samstag komplett nasse Bedingungen herrschten, waren in Sankt Wendel trotz mäßiger Vorhersage durchweg trockene Bedingungen.

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

Unser Top Fahrer Marc Schmidt konnte erneut beide Veranstaltungen dominieren und legte in Großenhain ein sauberes Triple hin: 1. Im Qualy und Gewinner beider Rennen. Auch in Sankt Wendel war er der schnellste Mann im Feld, allerdings musste er im ersten Lauf mit technischen Problemen an der Bremse aufgeben, Lauf 2 konnte er wieder gewinnen.
Marc Schmidt in Sankt Wendel – sein Fahrstil, eine Augenweide; © Facebook MRS
Andy vor der tollen Zuschauerkulisse in Sankt Wendel; © RS-Sportbilder

Unser S1 Rookie Andy Roller kam in Großenhain im Feld der Profis bereits besser zurecht als noch beim ersten Rennen in Harsewinkel. Er konnte in beiden Läufen auf Platz 18 bereits zwei Fahrer hinter sich lassen und einige Punkte auf sein Konto verbuchen.
In Sankt Wendel konnte Andy im Qualifying seine Mitaufsteiger Szalai, Labenski und Chadrysiak und 2 weitere Fahrer hinter sich lassen. Im den beiden Rennen wurde er bei 23 Teilnehmern einmal 16. und einmal 17., abzüglich der Gaststarter beide Male hervorragender 13.!

Klasse S3 – Deutscher Supermoto Cup

Kevin am Sprung; © Facebook
Der MCKT war in Großenhain und Sankt Wendel mit 3 Fahrern in der S3 Klasse am Start. Für alle ist es die erste Saison in dieser starken Gruppe.
Kevin Zambrano kam mit den wechselhaften Bedingungen in Großenhain glänzend zurecht. Vom 19. Startplatz des 36-köpfigen Feldes fuhr er im ersten Rennen auf Platz 12 nach vorne, im zweiten Durchgang pflügte er durchs Feld und kämpfte bis in die letzte Runde um Platz 4, dabei kam er leider zu Sturz, wurde aber trotzdem hervorragender sechster.
Kenny (23) vor Flo (80); © MCKT
Flo Rau kam vom 27. Startplatz ebenfalls deutlich nach vorne in den Rennen und landete zweimal in den Punkten. Abzüglich Gaststarter einmal 16. und einmal 18. war die Ausbeute.
Für Kenny Leibold ging es vom 22. Qualy-Platz auf Rang 17 und 11 nach vorne. Im zweiten Lauf glänzte er mit spektakulären Hanging-Off-Überholmanövern außen herum an den Gegnern vorbei.
In Sankt Wendel konnte Kenny seinen Aufwärtstrend fortsetzen und unter 36 Teilnehmern den hervorragenden 11. Startplatz herausfahren.
... und im HangOff; © MCKT
In beiden Rennen stürzte er jedoch leider und bleib so außerhalb der Punkte. Flo war ebenfalls in Top Form und wurde im Zeittraining 19. In den beiden Rennläufen legte er noch eine Schippe drauf und wurde abzüglich der Gaststarter zweimal 16.
Kevin stellte seine Honda auf den tollen 13. Startplatz und wurde in den Rennen 14. und im zweiten Durchgang aufgrund eines Sturzes 21.

S4-West – Amateure-Trophy

Unsere S4-Fahrer waren in Großenhain nicht am Start, da dort die S4-Ost ihren Lauf ausgetragen hat. In Sankt Wendel waren unsere 3 Rookies (auch jeweils in ihrer ersten S4-Saison) wieder vertreten.
Dani; © k.schl
Marco; © k.schl
Dani Konkol war durch eine Erkältung gehandicapt. Im Zeittraining konnte er auf Platz 26 noch einige Gegner hinter sich lassen.
Im Rennen ließ die Kraft jedoch am Ende nach und Dani fiel auf Platz 30 zurück, im zweiten Lauf trat er nicht mehr an.
Jonny; © k.schl
Marco Reger landete im Qualy auf Platz 21, Im ersten Lauf ging es abzüglich der Gaststarter auf Platz 15 ins Ziel, im zweiten Rennen gelang ihm der erste Top 10-Platz und somit eine tolle Punkte-Ausbeute.
Jonny Oswald starte von 18. Platz und landete auf dem tollen 11. Platz in Durchgang 1. Im zweiten Lauf erzielte er den hervorragenden 6. Platz.

S5 – Einsteiger

Harvey Thiel debütierte in Großenhain und konnte trotz schwieriger Bedingungen direkt glänzen und sich auf Startplatz 5 qualifizieren! In Rennen 1 misslang der Start etwas, daher blieb "nur" Rang 8. Im zweiten Durchgang ging es in die andere Richtung vor auf den super dritten Platz – Erstes Rennen erste Siegerehrung, erster Pokal – schmeckt nach mehr!
In Sankt Wendel waren über 70 Einsteiger auf 2 Klassen aufgeteilt. Harvey wurde in seinem Halbfinale guter Achter und zog somit direkt das Ticket für das "große Finale". Aufgrund von Getriebeproblemen konnte er dort leider nicht mehr antreten.

Ü40-Cup

In der Ü40-Klasse fehlte in Großenhain unser Axel Simon urlaubsbedingt. Niko Haubensack landete im Qualy auf dem 3. Platz. Christof Bartsch wurde 7., Welf Ernst 11. und Miro Trivuncevic 19. im wie immer vollen Starterfeld mit 34 Piloten.
Im ersten Lauf bei schmierigsten und schwierigsten Bedingungen konnte Haubi den 2. Platz einfahren, im zweiten Durchgang schied er aufgrund eines Plattfußes leider aus. Christof wurde im ersten Lauf 5. und im zweiten Lauf 4., Welf landete auf den Rängen 14 und 13. Miro landete mit den Rängen 18 und 20 ebenfalls zweimal in den Punkten.
Haubi "eingehakt" und eingebremst; © k.schl
Christof hinter Eike Moes; © k.schl
In Sankt Wendel fehlte Miro aufgrund von Rückenproblemen. Haubi und Christof konnten sich in der ersten Reihe auf Plätzen 3 und 4 qualifizieren. Axel wurde hervorragender 14., zwei Plätze vor Welf. In den Rennen hatten die beiden tolle Fights untereinander und mit weiteren Konkurrenten und Axel konnte auf seiner Lieblingsstrecke mit 10 und 11 zwei Top-Platzierungen herausfahren. Welf landete knapp dahinter zweimal auf Platz 14 in der Kampfgruppe.
Christof kämpfte sich im Verlauf des Rennens 1 an Haubi heran. Er hatte aber keine Chance mehr, einen Angriff zu starten und wurde hinter Haubi Dritter.
Axel kämpft Welf nieder und jubelt hinterher über Platz 10; © k.schl
Im Zweiten Durchgang kämpfte Bartsch mit Eike Moes und Gunnar Harsing um Platz 2, wurde jedoch bei Harsings Sturz auch zu Fall gebracht und fiel so wieder hinter Haubi zurück, der stark gehandicapt war, da sein Starthaken verklemmt war und er das komplette Rennen mit eingekürzter Gabel über die Strecke hoppeln musste. Trotzdem reichte es unglaublicher Weise (auch dank Sturz von Harsing und Bartsch) zum dritten Platz und somit zur optimalen Schadensbegrenzung.
Nach Sankt Wendel geht es im Juli weiter mit den Rennen in Schaafheim und Oschersleben.
chr.b

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